Katharina von Alencon                            Herzogin von Bayern-Ingolstadt
-----------------------------                          Gräfin d’Evreux-Mortain
um 1395-25.6.1462
Verneuil Paris
 

5. und jüngste Tochter des Grafen Peter II. der Edle von Alencon und der Marie de Chamaillard, Vicomtesse de Beaumont, Tochter und Erbin von Vicomte Guillaume
 

Rall, Hans und Marga: Seite 78
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"Die Wittelsbacher. Von Otto I. bis Elisabeth I."

HERZOG LUDWIG IM BART
* 20.12.1365, + 1./2.5.1447
                            Burghausen

  2. oo 1.10.1413 Paris
         KATHARINA, Witwe Peters von Evreux, aus dem Hause NAVARRA, Graf von Mortain
          * um 1395, + 25.6.1462
           Verneuil      Paris

Grabstätte: St. Genevieve in Paris

Eltern: Peter II., Graf von Alencon, und Maria von Chamaillard, Tochter des Wilhelm von Antenaise



Adalbert Prinz von Bayern: Seite 102
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"Die Wittelsbacher. Geschichte unserer Familie."

Nach dem frühen Tod seiner ersten Gemahlin, Anna von Bourbon, zu deren Vorfahren Ludwig der Heilige gehört, heiratete der Gebartete Katharina, die Tochter des Grafen von Alencon. Bei der Hochzeit im Jahre 1413 gab es - die Zeiten waren unruhig - einen Volksaufstand, bei dem die ganze fröhliche Geselslchaft in Gefangenschaft geriet.

Saller Martin: Seite 209,212,213,249
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"Königin Isabeau. Die Wittelsbacherin auf dem Lilienthron."

Die Wiedervermählung ihres inzwischen verwitweten Bruders mit der Gräfin Katharina von Alencon, deren Familie der Armagnac-Partei anhängt, ist schon festgesetzt.
Am 1. Oktober 1413 wird dann auch die verschobene Hochzeit Ludwigs mit Katharina von Alencon, der Witwe des Grafen von Mortain, mit großem Gepräge nachgeholt. Nach dem Albtraum der Revolution verliert sich der Hof in besonders ausgelassene Festlichkeiten. Isabeau sorgt auch dafür, daß Ludwig die Grafschaft Mortain in der Normandie übertragen wird, auf die Katharina keinen direkten Erbanspruch hat. Als Hochzeitsgeschenk erhält er  vom Königspaar - unbeschadet der Leere der Staatskasse  - eine ansehnliche Geldsumme und ein kostbares goldenes Tafelservice.
Schon drei Tage nach dem Handstreich von Vincennes wird Isabeau von einer bewaffneten Abteilung abgeholt und südwärts an die Loire verbracht. Nur ihre Schwägerin Katharina von Alencon ist bei ihr, die Frau ihres in Bayern weilenden Bruders Ludwig.

Nöhbauer, Hans F.: Seite 90
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"Die Wittelsbacher. Eine europäische Dynastie - eine deutsche Chronik."

Das Heiratsgut dieser Katharina von Alencon war zwar sehr viel kleiner, als das ihrer Vorgängerin, doch auch 30.000 Franken waren Geld, und außerdem brachte sie ja noch eine ganze Grafschaft und eine ansehnliche Jahresrente in die Ehe ein. Während der Herzog mit dem Barte zu Ingolstadt in Saus und Braus lebte, saß seine Frau als immergrüne Witwe in Frankreich, verlassen und vergessen. Wie ihre Vorgängerin, die nach vierjähriger Ehe verstorbene Anna von Bourbon, hat auch Katharina von Alencon (in deren Familie im 19. Jahrhundert ein weiteres Mitglied der wittelsbachischen Familie einheiraten sollte) das Herzogtum ihres Mannes, in das so viele Gelder und Schätze flossen, nie gesehen. Im Oktober 1413 hatte sie den Bärtigen geheiratet, im Februar 1415 war er aus Paris abgereist und nie wiedergekommen, obwohl seine Angetraute noch eineinhalb Jahrzehnte lebte.
 
 
 
 

  21.4.1411
  1. oo Peter Graf d'Evreux-Mortain
          31.3.1366-29.7.1412
                         Bourges

  1.10.1413
  2. oo 2. Ludwig VII. Herzog von Bayern-Ingolstadt
              20.12.1365-1./2.5.1447
 
 
 
 

Kinder:
2. Ehe

  Johann
  6.2.1414- jung
  Paris    Paris

  Tochter
        - jung
         Paris
 
 
 
 

Literatur:
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Adalbert Prinz von Bayern: Die Wittelsbacher. Geschichte unserer Familie. Prestel Verlag München 1979 Seite 102 - Nöhbauer, Hans F.: Die Wittelsbacher. Eine europäische Dynastie - eine deutsche Chronik Scherz Verlag Bern und München 1979 Seite 90 - Rall, Hans und Marga: Die Wittelsbacher. Von Otto I. bis Elisabeth I., Verlag Styria Graz/Wien/Köln 1986 Seite 78 - Saller Martin: Königin Isabeau. Die Wittelsbacherin auf dem Lilienthron. Nymphenburger Verlagshandlung GmbH, München 1979 Seite 209,212,213,249 -
 
 
 
 
 
 


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