Sohn des N.N.
Schwager, Helmut: Seite 35,233/34
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"Graf Heribert II. von Soissons"
In der Grafschaft Blois setzte Robert
einen
gewissen Warnegald (+ nach 919) als Vizegrafen ein, in Chartres einen Gauzfried
(904- nach 939), in Maine einen Gauzlin (904-
nach 919).
Anläßlich eines robertinischen
Hoftages, der am 13. November 912 in Tours abgehalten wurde, waren Erzbischof
Herbert von Tours (+ 916), Bischof Anselm von Orleans (+ 938), Bischof
Isaias von Nantes (+ 922, Vizegraf Fulco I. der Rote von Anjou (+ 942),
Graf
Gauzlin von Maine (+ nach 919) und eben Heribert II. anwesend.
Werner Karl Ferdinand: Seite 142
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„Bedeutende Adelsfamilien im Reich Karls des Großen“
So mag es ein Beispiel fränkischer Adelskontinuität
betrachtet werden, wenn als letzter neustrischer dux vor dem endgültigen
Sieg der ROBERTINER ein Ragnoldus
dux Cinomannicus begegnet und wenn andererseits um 900 der Kampf um
den Besitz der Grafschaft Le Mans geführt wird zwischen einem offensichtlichen
RORGONIDEN,
Gauzlinus,
den der
ROBERTINER eingesetzt hat,
und einem Rotgerius, in dem wir wieder den Namen des Spitzenahns
aus dem 8. Jahrhundert vorfinden. Rotgerius hat sich durchgesetzt
und ist damit seinerseits der Begrüder des hochmittelalterlichen Hauses
der Grafen von Maine geworden.
Literatur:
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Schwager, Helmut: Graf Heribert II. von Soissons.
Verlag Michael Lassleben Kallmünz/Opf. 1994 Seite 35,233/34 - Werner
Karl Ferdinand: Bedeutende Adelsfamilien im Reich Karls des Großen.
Band I Seite 83-142 in: Braunfels Wolfgang: Karl der Große Lebenswerk
und Nachleben. Verlag L. Schwann Düsseldorf -