Georg de Neville                             Herzog von Bedford (5.1.1470-1483)
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um 1457
1483


Einziger Sohn Marquis Johanns von Montagu aus dem Hause NEVILLE und der Elisabeth Ingaldesthorpe, Erb-Tochter von Sir Edmund de I. zu Borough Green; Cousin der Königin Anna Neville von England und der Herzogin Isabella von Clarence


Lexikon des Mittelalters:
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Bedford
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Herzogswürde, die 1414-1495 als bloßer Titel bestand.
Sie wurde von Heinrich IV., König von England, für seinen dritten Sohn Johann (* 1389, 1435) am 16. Mai 1414 geschaffen und diesem auf Lebenszeit verliehen. Der Titel wurde am 8. Juli 1433 zurückgegeben und neuverliehen.
George Neville (* um 1457, 1483) wurde am 5. Januar 1470 zum 2. Herzog von Bedford erhoben; doch wurde ihm der Titel 1477 wieder entzogen.
Zum 3. Herzog von Bedford wurde am 27. Oktober 1485 Jasper Tudor (* um 1430, 1495) erhoben, zweiter Sohn von Owen Tudor und Katharina von Frankreich, der Witwe König Heinrichs V. Nach Jaspers Tod erlosch der Titel.
C. T. Allmand

Thiele, Andreas: Tafel 187
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"Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band IV Die Britische Peerage, ein Auszug"

GEORG DE NEVILLE
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um 1460
1483
                             
Georg de Neville wurde 1469/70 zum Herzog von Bedford erhoben, da er der Schwieger-Sohn König Eduards IV. werden sollte. Er wurde 1478 enterbt.

Kendall Paul Murray: Seite 85,123
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"Richard III. König von England. Mythos und Wirklichkeit."

Nach vielen Verhandlungen willigten Warwick und Clarence ein, an einer Versammlung aller Pairs teilzunehmen, und trafen Anfang Dezember in London ein. Es war ein Fest des Friedens und der Versöhnung. Der König und der Earl kamen überein, ihre früheren Streitfragen zu begraben. Eduard erließ eine Amnestie für alle, die sich des Aufruhrs oder der Empörung schuldig gemacht hatten. Die Versöhnung wurde besiegelt durch die Verlobung der ältesten Tochter des Königs mit John Nevilles jungem Sohn, der am 5. Januar 1470 zum Herzog von Bedford erhoben wurde. Da der Earl of Northumberland der einzige NEVILLE war, der Eduard die Treue gehalten hatte, so war dies mehr eine Belohung seines Anhängers als ein Zugeständnis an Warwick.
Als einige Jahre später dem Sohn des Marquis von Montagu sein Herzogtum genommen wurde, übernahm Richard seine Vormundschaft und brachte den Knaben in seiner Hofhaltung unter.


 


  v oo Elisabeth von York, Tochter des Königs Eduard IV.
         11.2.1466
11.2.1503





Literatur:
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Kendall Paul Murray: Richard III. König von England. Mythos und Wirklichkeit. Eugen Diederichs Verlag München 1995 Seite 85,123 - Thiele, Andreas: Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band IV Die Britische Peerage, ein Auszug, R.G. Fischer Verlag 1996 Tafel 187 -