Ludwig I. der Große                              König von Ungarn (1342-1382)
-------------------------                             König von Polen (1370-1382)
5.3.1326-11.9.1382
Visegrad Tyrnau

Begraben: Stuhlweißenburg
 

Ältester überlebender Sohn des Königs Karls II. Robert von Anjou-Ungarn aus seiner 3. Ehe mit der Elisabeth von Polen, Tochter von König Wladyslaws I. Lokietek
 

Lexikon des Mittelalters: Band V Spalte 2190
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Ludwig I. der Große (Nagy Lajos), König von Ungarn 1342-1382, König von Polen 1370-1382
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* 5.März 1326, + 11. September 1382
Visegrad            Thyrnau (Nagyszombat)

Begraben: Stuhlweißenburg (Szekesfehervar)

Eltern:
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Karl I. König von Ungarn
Elisabeth, Tochter König Wladyslaws Lokietek von Polen

  1. oo 1345 Margarete von Luxemburg (+ 1349), Tochter KARLS IV.

  2. oo 1353 Elisabeth (+ 1387), Tochter des Banus von Bosnien, Stjepan II.

Töchter von 2.:
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Katharina
Maria oo Kaiser SIEGMUND
Hedwig oo Jagiello, Großfürst von Litauen

Ludwig I. setzte 1343/44 durch Zahlung von 44.000 Mark die Ernennung seiens jüngeren Bruders Andreas zum König von Neapel durch; nach dessen Ermordung führte Ludwig I. 1347/48 und 1350 Rachezüge gegen Andreas' Witwe Johanna, doch scheiterten seine Thronprätentionen am Widerstand Clemens' VI. Ludwig I. der Große nahm den 1346 eingestellten Krieg gegen Venedig wieder auf und eroberte Dalmatien mit Ragusa 1356-1358 (Friede von Zara).
In seiner Balkanpolitik suchte Ludwig letzten Endes ohne dauerhaften Erfolg, die ungarische Vorherrschaft zu sichern, betrieb die Ausbreitung des Katholizismus und bekämpfte die Bogomilen. 1355wandet er sich gegen Stefan Dusan von Serbien, 1356-1357 und 1363 gegen Bosnien, 1366 unterstützte er den Banus Tvrtko, der jedoch weiterhin faktisch unabhängig blieb. 1365-1369 wandelte Ludwig I. der Große das westbulgarische Zarentum Vidin in ein ungarisches Banat um und unterwarf mehrmals (1344,1365,1368/69) die Valachei der Lehnspflicht; das Moldaugebiet geriet allmählich unter polnische Herrschaft. Trotz der osmanischen Eroberungen verweigerte Ludwig 1366 dem byzantinischen Kaiser Johannes V. Palaiologos aus Glaubensgründen seine Hilfe. 1378-1381 war Ludwig am Chioggiakrieg gegen Venedig beteiligt. Im Frieden von Turin (1381) wurde Ludwigs Oberherrschaft über Dalmatien erneut bestätigt. 1380-1382 setzet er Karl III. von Anjou-Durazzo auf den Thron von Neapel.
Ludwigs ungarische Politik stand unter dem Einfluß seiner Mutter Elisabeth, eine große Rolle spielten dynastische Rücksichten. Das Verhältnis zu den LUXEMBURGERN war von Konflikten (besonders 1359-1364 mit Kaiser KARL IV., Friede von Brünn, 1364) geprägt. Ludwig I. der Große stützte sich auf das Bündnis mit Polen, das durch Thronfolgeverträge (seit 1335) intensiviert wurde. Er unterstützte 1351/52 seinen Onkel Kasimir III. beim Krieg um das Fürstentum Halic-Volhynien. Ludwigs Erbrechte wurden während des Kriegszugs 1351 vom polnischen Adel anerkannt und 1355 bestätigt (sog. Privileg von Ofen).
Der in der ritterlichen Kultur erzogene, fromme Ludwig ließ in Ofen eine neue Residenz errichten. Er setzte die inneren Reformen seines Vaters fort. Auf dem Landtag von 1351 bestätigte Ludwig I. die Goldene Bulle König Andreas' II. und kodifizierte die Grundrechte des Adels (unter anderem Gleichheitsprinzip und Unteilbarkeit der Landgüter) Aus fiskalischen Gründen förderte Ludwig I. die Entwicklung der Städte und des Bergbaus. 1360 vertrieb er die Juden aus Ungarn. 1367 gründete Ludwig die Universität in Fünfkirchen (Pecs).
1370 erbte Ludwig I. der Große nach dem Tod Kasimirs III. den polnischen Thron. Seine Herrschaft stützte sich auf die kleinpolnischen Magnaten, als Statthalterin setzte er wiederholt seine Mutter ein. In Großpolen gab es Kämpfe mit dem Thronprätendenten Wladyslaw Bialy von Kujavien. In Rotreußen (Halic-Volhynien) ernannte Ludwig 1372-1378 den PIASTEN-FürstenWladyslaw von Oppeln zum Stathalter, später übernahmen ungarische Beamte die Verwaltung. 1374 erteilte Ludwig I. in Kaschau dem polnischen Adel das erste Ständeprivileg, in dem Erbrechte seiner Töchter anerkannt werden.
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Ludwig I. folgte 1342 in Ungarn und unterwarf die Walachei und Moldau, verbündete sich mit Böhmen und zog 1345 mit nach O-Preußen. Er bekriegte bis 1352 die Vettern in Neapel wegen der Erbfolge und des ermordeten Bruders, hielt Neapel zeitweise besetzt, mußte zuletzt wegen der großen Pestseuche aufgeben und Frieden schließen. Er gewann Dalmatien von Venedig zurück, vollendete die Markenpolitik des Vaters und erneuerte die "Goldene Bulle" von 1222 zugunsten des niederen Adels. Er stritt jahrelang mit Polen um Halicz, das er im Erbvertrag 1357 Polen unter Wahrung der ungarischen Erbansprüche überließ und schloß sich seitdem ganz an Polen an. Er stand schroff gegen Serbien um die Balkanvormacht und geriet nach dessen Zusammenbruch 1355 verstärkt unter den Druck der Osmanen. Er unterdrückte entschieden die Bogomilen in Bosnien. 1366 besuchte ihn Kaiser Johannes V. von Byzanz wegen Hilfe gegen die Osmanen, an die er nationalfremde Grenzgebiete verlor, da diese eher bereit waren, osmanische Tribute zu zahlen, als eine ungarische Hegemonie zu akzeptieren. Walachei und Moldau wurden wieder weitgehend autonom, Kroatien ging 1376 an das Königreich Bosnien verloren, 1377 siegte er über Osmanen und Bulgaren. 1350 erhob er Buda zur Königsresidenz (bis 1322 Temesvar, bis 1350 Visegrad). Er gründete 1367 die Universität Fünfkirchen, förderte Städte und Bürgertum, die Träger einer frühhumanistischen Kulturblüte wurden. Er schloß mit dem polnischen Onkel Kasimir III. 1357 einen Erbvertrag und mußte sich schon 1355 im Privileg von Buda dazu verpflichten, als künftiger König von Polen keine außerordentlichen Steuern zu erheben. Er traf sich mit Kasimir III. auf dem Krakauer Fürstentag 1364 und verabredete einen Kreuzzug gegen die Osmanen mit ihm, der aber nie zustande kam. Ab 1370 war er auch König von Polen, wo er nie heimisch wurde und die Mutter vorwiegend als Regentin regierte. Er stritt jahrelang mit der nationalen Opposition unter Herzog Wladyslaw von Kujawien und beseitigte ihn, setzte sich auch gegen die Herzöge von Masowien durch und unterwarf sie wieder der polnischen Hoheit. Masowien konnte aber eine Sonderstellung im polnischen Lehensverband bewahren. Er verlor Teile von Wolhynien an Litauen, unter anderem Belz und Luzk, erließ 1374 das Kaschauer Privileg für den polnischen Adel, das eine Erleichterung bei Steuern und beim Kriegsdienst brachte. Er förderte damit das Erstarken des Adels und den Niedergang des Königtums, auch weil er meistens in Ungarn weilte, wurde die königliche Autorität geringer. Im Deutschen Reich unterstützte er lange Zeit die WITTELSBACHER und schloß dann doch 1373 ein bedeutsames Erbbündnis mit Kaiser KARL IV. König Ludwig I. bestimmte Maria und SIGISMUND zu Erben seiner beiden Königreiche und verhalf Karl III. von Durazzo, der zeitweilig als ungarischer Thronfolger galt, zum Thron von Neapel.

Veldtrup Dieter: Seite 226-228,332-335,390-396,401-405
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"Zwischen Eherecht und Familienpolitik"

Inzwischen war es KARL nämlich gelungen, den jungen König dazu zu bewegen, das Verlöbnis mit Margaretha einzugehen: Am 3. August verpflichtete sich Ludwig, seine Braut bis zum 26. September 1346 zu heiraten. Es war dies eine der ersten Regierungshandlungen Ludwigs, aber bereits jetzt zeigte sich, dass Elisabeth den Einfluß, den sie auf ihren Mann ausgeübt hatte, nicht aus den Händen zu geben gewillt war: Über fast vier Jahrzehnte hinweg - sie starb erst knapp zwei Jahre vor ihrem Sohn - blieb sie die wohl wichtigste Beraterin Ludwigs.
Da KARL inzwischen seine eigene Nachfolge betrieb, konnte er Ludwig von Ungarn nicht mehr ausreichend genug beim Papst für sein Anliegen, die Mörder seines Bruders Andreas zu bestrafen, unterstützen. Das führte zu einer sofortigen Abkühlung in seinem Verhältnis zu seinem Schwiegersohn, der sich nun mit den HABSBURGERN verbündete und sich LUDWIG DEM BAYERN annäherte, indem er mit ihm die Heirat seines jüngeren Bruders Stefan mit dessen Tochter Margaretha verabredete. Dennoch hielt der junge Ungarn-König, "ritterlich gesinnt", an dem Verlöbnis mit Margaretha fest. Spätestens 1348 war die Ehe vollzogen. Schon im folgenden Jahr - wahrscheinlich im September - starb die erst 14-jährige Königin, ohne Kinder zu hinterlassen, offensichtlich als Opfer der damals grassierenden Pestwelle.
Ludwigs Interessenschwerpunkt hatte sich jedoch seit damals verlagert: Die beiden Feldzüge, die er nach Italien und Neapel unternommen hatte, um seinen Bruder Andreas zu rächen und das Erbe der neapolitanischen ANJOU für sein Haus zu retten, hatten ihm wohl bewußt gemacht, dass es kaum möglich sein würde, das Land gegen den Widerstand des Papstes und in Ermangelung einer eigenen Flotte der ungarischen Herrschaft zu unterwerfen; er begann, seine diesbezüglichen Pläne aufzugeben und seine Politik wieder mehr auf Ungarn hin zu orientieren.
Ludwig hatte sich nach 4-jährigem Witwerstand zu einer zweiten Ehe entschlossen; seine Frau wurde Elisabeth von Bosnien, Tochter von Ban Stefan III. aus dem Hause KOTROMANIC und der schlesischen PIASTEN-Tochter Elisabeth von Gnesen, mit der Ludwig im 3. berührend den 4., also im 4. Grad der kanonischen Zählung verwandt war .
Denn noch immer war Ludwig ohne Nachkommen und seine präsumptive Erbin mit dem Erstgeborenen des Kaisers verbunden, der eine Enkelin Kasimirs zur Frau hatte. Doch stand dieser Erfolg des Kaisers auf tönernen Füßen. Ludwig von Ungarn muß das unverhohlene Buhlen KARLS um seinen und seines polnischen Onkels Thron in zunehmendem Maße gestört haben. Bereits 1361 hatte er nach Neapel geschickt, um seine dortigen entfernten Verwandten aus dem Hause ANJOU nach Ungarn zu holen. Das schien eine Drohung an KARL zu sein, dass er auf Elisabeths Erbrecht nicht allzu  fest baue, denn tatsächlich berief Ludwig Ende 1365, also etwa zur gleichen Zeit, zu der er mit KARL über die Ehe seiner Nichte mit WENZEL verhandelte, seinen Verwandten Herzog Karl von Durazzo nach Ungarn, ganz offensichtlich in der Absicht, ihn zu seinem Thronfolger zu erheben.
Wegen der Kinderlosigkeit von Ludwigs verhaßter Schwägerin Johanna I. von Neapel, der Witwe seines ermordeten Bruders Andreas, war nämlich die Frage akut geworden, wer nach ihre Tod ihr Reich erben solle. Die ANJOU verfügten zu dieser Zeit nur noch über drei männliche Vertreter: Philipp von Tarent, den Sohn eines Großonkels von Ludwig, Karl, seinen jetzigen Thronfolger, der ein Enkel eines weiteren Großonkels war, und Ludwig selbst. Um die Ansprüche zwischen diesen drei Anwärtern aufzuteilen, kam man zu folgendem Erbarrangement: Philipp, der Familientradition und dem Wunsch der Kurie entsprechend legitimer Erbe Johannas, sollte deren neapolitanische Besitzungen erben und mit Ludwigs Nichte Elisabeth verlobt werden, während Karl von Durazzo eine Nichte Johannas heiraten sollte. Dieser offensichtlich zunächst geheimgehaltene Plan wurde am 15. Juni 1369 vom Papst gutgeheißen und machte das luxemburgisch-ungarische Doppelprojekt zwischen Elisabeth und WENZEL sowie Karl von Durazzo und Anna hinfällig. Zur selben Zeit, zu der Papst die Pläne der ANJOU genehmigte, begann KARL IV., Kontakte zu Ludwigs polnischen Erbonkel zu knüpfen und ihm Vorschläge zu unterbreiten, die Kasimirs größtes Interesse finden mußten. KARLS Sohn SIGMUND, Ur-Enkel Kasimirs III. von Polen, sollte mit einer Tochter Kasimirs III. aus seiner 3. Ehe vermählt werden und Kasimirs Nachfolge antreten. Die Durchführung dieses Planes, der die Ausschaltung Ludwigs vom polnischen Thron bedeutet hätte, hing ausschließlich vom Papst ab - der wegen seines gespannten Verhältnisses zu Bernabo Visconti dringend auf die Unterstützung des Kaisers hoffte und deswegen die erbetenen Dispense und Legitimationserklärungen in dem von KARL vorgeschlagenen Sinne ausstellte. Als die Kunde davon nach Ungarn gelangte, kam es zu einem flammenden Protest Ludwigs, der sich seiner seit Jahrzehnten anerkannten Thronrechte beraubt sah. Es war aber nicht dieser Protest, der den Papst Ende 1369 zu einem völligen Umschwenken in der Frage der ungarisch-polnischen Erbfolge veranlaßte, sondern die inzwischen erfolgte Erkenntnis, dass KARL sich in keinster Weise zu einem Einschreiten gegen Bernabo veranlaßt sah, während Ludwig sich erbötig machte, mit 10.000 Mann gegen den Feind des Papstes nach Italien zu ziehen. Urban bestätigte Ludwigs polnischen Thronanspruch.
Da trat ein, womit wohl niemand mehr gerechnet hatte: Elisabeth von Ungarn gebar ihrem Mann im Juli 1370 eine Tochter (Catharina), der in den nächsten Jahren noch zwei weitere (Maria und Hedwig) folgten, und im November bestieg er nach dem am 5. erfolgten Tod seines Onkels als dessen Nachfolger den polnischen Thron.
Ludwig hatte zunächst nicht bestimmt, welche seiner Töchter mit SIGMUND verbunden werden sollte; wer hatte auch noch keinerlei Aussagen darüber gemacht, ob im Falle seines Todes seine beiden Reiche ungeteilt auf eine Tochter übergehen sollte oder ob er eine Teilung vorzunehmen gedächte. Erst am 21. Juni 1373 versprach er eidlich, die Dispens für die geplante Ehe zwischen seiner Tochter Maria und SIGMUND einzuholen, und beendete somit zumindest das Rätselraten über die Person der zukünftigen Frau des LUXEMBURGERS.
Am 14. April 1375 konnte nun der Ehevertrag über die Beziehung von SIGMUND und Maria von Ungarn abgeschlossen werden. Aber noch immer hatte Ludwig keine Erbfoleanordnung getroffen. Er hoffte ganz offensichtlich noch immer auf einen männlichen Erben, dem er vermutlich das ungarische Königreich vorbehalten wollte. Das kann man daraus schließen, dass er im Jahre 1374 in Kaschau den Adel und die Städte seiner Tochter Catharina hatte huldigen lassen, die somit als Erbin des polnischen Teilkönigreiches anerkannt scheint.
Zwar huldigten noch vor Ludwigs Tod die polnischen Stände seiner Tochter Maria als der künftigen Königin, weigerte sich jedoch, als Maria nach dem Tod ihres Vaters zur Königin von Ungarn gekrönt worden war, die Fortsetzung der Personalunion zu dulden und erzwangen die Krönung ihrer jüngeren Schwester Hedwig zum "König von Polen".

Ludwig I. der Große König von Ungarn
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* 5.3.1326, + 11.9.1382
Visegrad       Tyrnau

Begraben: Stuhlweißenburg

Sohn von König Karl II. Robert und seiner 3. Frau Elisabeth von Polen
 

1.) – Avignon 16.6.1332-8.11.1333 nach Dispens wegen Verwandtschaft im 3. Grade Avignon 17.6.1332

      Johanna I. Königin von Neapel
      * 1326 + 12.(22.?)5.1382
              Aversa

Begraben: S. Chiara zu Neapel

Tochter von Herzog Karl von Kalabrien und seiner 2. Frau Maria von Valois
 

2.) - ... 1334

      Maria von Kalabrien
      * nach 10.11.1328, + 20.5.1366

Tochter von Herzog Karl von Kalabrien und seiner 2. Frau Maria von Valois
 

3.) – Visegrad1.3.1338, ~ Visegrad 3.8.1342 nach Dispens wegen Verwandtschaft im 3./4. Grade Avignon 8.7.1342, 1. oo 26.6.1346?; vor 17.3.1348

      Margaretha von Luxemburg
      * 24.5.1335, + (Sept.?; vor 7.10.)1349
 

4.) 2. oo Buda 20.6.1353 nachträgliche Dispens wegen Verwandtschaft im 4. Grade Villanova 31.8.1353

      Elisabeth von Bosnien
      * um 1340, + (vor 16.)1.1387
                  Schloß Novigrad bei Zara/Dalmatien

Begraben: Zara

Tochter von Ban Stefan III. Kotromanic und der Elisabeth von Gnesen
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    1338
  1. oo Margarete von Luxemburg, Tochter Kaiser KARLS IV.
        24.5.1335-   1349

        Sie starb an der Pest.

  20.6.1353
  2. oo Elisabeth von Bosnien, Tochter Stephans II. Kotromanic und der
            - vor 16.1.1387 ermordet      Elisabeth von Polen-Kujawien
 
 
 
 
 
 

Kinder:
2. Ehe

  Marie
  1365-   1366
 

  Katharina
  1368- nach 1.1.1377

   1374
  v oo Ludwig Herzog von Orleans
       13.3.1372-23.11.1407
 

  Maria
  1370-17.5.1395

 1385
  oo SIGISMUND König des Deutschen Reiches
   x 15.2.1368-9.12.1437
 

  Jadwiga (Hedwig) Erbin des Königreiches Polen
  1371/74-17.7.1399
 

 18.2.1386
  oo Wladyslaw II. Jagiello König von Polen
     1348/54-1.6.1434
 
 
 
 
 
 
 
 

Literatur:
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Babinger Franz: Mehmed der Eroberer. Weltenstürmer einer Zeitenwende. R. Piper GmbH&Co. KG, München 1987 Seite 16 - Hoensch, Jörg K.: Die Luxemburger. Eine spätmittelalterliche Dynastie gesamteuropäischer Bedeutung 1308-1437. Verlag W. Kohlhammer 2000 Seite 96,98,101,105,109,111,128,149,153-156,159,161,164,172,194,202,205,236 - Hoensch, Jörg K.: Kaiser Sigismund. Herrscher an der Schwelle zur Neuzeit 1368-1437. Verlag C.H. Beck München 1996 Seite 16,22,40,45,48-51,57,64,74,76, 89,126,129,133,164,425,503,531,549,553 - Hoensch, Jörg K.: Matthias Corvinus. Diplomat, Feldherr und Mäzen. Verlag Styria Graz Wien Köln 1998 Seite 7,18,24,28,51,81,217,230,251,261,268 - Lazar Istvan: Kleine Geschichte Ungarns. Österreichischer Bundesverlag Wien 1990 Seite 100 - Seibt Ferdinand: Karl IV. Ein Kaiser in Europa 1346 bis 1378 Deutscher Taschenbuch Verlag GmbH & Co. KG, München 1994 Seite 13,228,229,230,305,306,307,310,352,353,354,355,359,398 - Veldtrup, Dieter: Zwischen Eherecht und Familienpolitik. Studien zu den dynastischen Heiratsprojekten Karls IV., Studien zu den Luxemburgern und ihrer Zeit. Verlag Fahlbusch/ Hölscher/Rieger Warendorf 1988 Seite 226-228,332-335,390-396,401-405 -
 
 
 
 



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