Edgar                                                    König von Schottland (1097-1107)
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um 1074-8.1.1107
 

Ältester Sohn des Königs Malcolm III. von Schottland aus seiner 2. Ehe mit der Margarete von England, Tochter von Prinz Eduard
 

Lexikon des Mittelalters: Band III Spalte 1572
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Edgar, König der Schotten 1097-1107
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     + 1107

5. Sohn von König Malcolm III. „Canmore“ und 4. Sohn aus dessen Ehe mit der heiligen Margarete

Edgar erlangte den Thron mit Hilfe seines Onkels (von mütterlicher Seite) und Namensvetters Edgar ‚the AEtheling‘ sowie der Unterstützung des Königs von England, Wilhelm II. Rufus. Edgar setzte sich in den mehr als dreijährigen dynastischen Kämpfen nach dem Tode seines Vaters und dessen 2. Sohn Eduard (+ 1093) erfolgreich durch. So überwand er Donald Bane, seinen Onkel von väterlicher Seite, der sich bereits an die Stelle von Edgars, durch Verrat umgekommenen Halbbruder Duncan II. gesetzt hatte. Der bemerkenswerte Friedenszustand unter Edgars Regierung geht zum einen auf die freundschaftlichen Beziehungen zu den Königen von England zurück - nicht nur Wilhelm Rufus, sondern auch zu Heinrich I., der 1100 Edgars Schwester Edith heiratete; zum anderen vermochte Edgar durch einen 198 geschlossenen Vertrag mit Magnus III. Barfuß, König von Norwegen, den Frieden für die Westflanke Schottlands zu sichern. Edgar genoß den Respekt seiner einheimischen Untertanen wie der - wenig zahlreichen - anglonormannischen Ansiedler, die als Barone Ritterlehen erhalten hatten. Ein eifriger kirchlicher Stifter, blieb Edgar unverheiratet. Es fiolgte ihm sein jüngerer Bruder Alexander I.
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Edgar stürzte 1097 seinen Onkel Donald Bane und warf ihn ins Gefängnis. Er wurde englischer Vasall und durch laufende Bürgerkriege war seine Macht sehr geschwächt. Er starb unvermählt.