Ältester Sohn des Königs
Ordogno II. von Leon aus seiner 1. Ehe mit der Elvira
Menedez, Tochter von Graf Hermenegildo Guttierez
Lexikon des Mittelalters: Band I Spalte 398
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Alfons IV. ”el monje”, König von Leon 926-932
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Gelangte nach einem Streit mit seinen Brüdern
Sancho und Ramiro, mit denen
er sich in die Herrschaft des Königreiches teilte, an die Macht. 931
dankte er zugunsten Ramiros, der bis
dahin über Portugal herrschte ab und trat in das Kloster Sahagun ein.
932 versuchte er, den Thron wiederzuerlangen, wurde von
Ramiro besiegt und starb bald darauf.
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Alfons IV. der Mönch
folgte 925 seinem Onkel in der Regierung, wurde verdrängt und versuchte
mehrmals zurückzukehren. 931/32 wurde er endgültig verdrängt,
geblendet und inhaftiert.
Vones Ludwig:
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“Geschichte der Iberischen Halbinsel”
Aus den Kämpfen, in denen Alfons
Froilaz, Fruelas Sohn, auf
die Hilfe des asturischen Adels zählen konnte, den Söhnen Ordonos
- Alfons, Sancho
und Ramiro - hingegen die massive Unterstützung
der galicisch-portugiesischen Adelsgruppe zuteil wurde, ging der mit Onega
Sanchez, einer weiteren Tochter Sancho
Garces' I., verheiratete Alfons IV.
infolge des direkten Eingreifens navarresischer Truppen als neuer König
hervor. Da nun auch Asturien und Kastilien dem direkten königlichen
Machtbereich unterstellt wurden, mußten sich Sancho
Ordonez (925-929) mit einer königsgleichen Stellung in
Galicien, Ramiro Ordonez während
der Jahre 926 bis 930 in gleicher Weise mit dieser Würde in den portugiesischen
Gebieten begnügen. Alfons IV.
zog sich 931 freiwillig in ein Kloster zurück, was ihm den Beinamen
el
Monje eintragen sollte.
923
oo Oneca von Navarra, Tochter König Sanchos'I.
- nach 931
Kinder:
Ordogno IV. der Böse
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962
Literatur:
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Vones Ludwig: Geschichte der Iberischen Halbinsel
im Mittelalter 711-1480. Reiche - Kronen - Regionen. Jan Thorbecke Verlag
Sigmaringen 1993 Seite 41,43 -