Sohn des Königs Halfdan
II. von Haithabu
Lexikon des Mittelalter: Band IV Spalte 1928
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Harald Klak, dänischer König 812-826/41
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Gehörte einem mit den Söhnen Gudfreds
konkurrierenden Geschlecht an. Um sich der Unterstützung Kaiser
LUDWIGS DES FROMMEN zu versichern, ließ er sich zusammen
mit seinem Gefolge 826 in Ingelheim taufen (Schilderung im 4. Buch des
Ludwigs-Epos des Ermoldus Nigellus). Auf seiner Rückreise nahm er
Ansgar und einen anderen Missionar nach Dänemark mit, scheint selbst
aber dänischen Boden nicht mehr betreten zu haben. Er erhielt
die Grafschaft Rüstringen in Friesland und nahm an mehreren
Wikingerzügen im Nordseebereich teil. Zum letzten Mal wird Harald
III. Klak 841 als Bundesgensse Kaiser
LOTHARS im Kampf gegen andere dänische Wikinger genannt.
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In verheerenden Erbkriegen gegen die Vettern wurde Harald
III. Klak aus Dänemark vertrieben. Er wurde 814 Lehnsmann
LUDWIGS
I. DES FROMMEN und trat 826 in Mainz zum Christentum über,
was mit größtem Pomp gefeiert wurde, nahm Ansgar mit nach Dänemark
und öffnete das Land dem Christentum. Er wurde König von Rüstringen
und Jütland
und Mitregent in Stormarn/Obodritenland. Aus
Dänemark vertrieben, mußte er sich mit den Hoheitsrechten in
Friesland begnügen, wo er 841 noch die Insel Walcheren dazu erwarb.
Er führte wüste Plünderungsfeldzüge gegen Friesland
durch und fiel bei Walcheren.
oo N.N.
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Kinder:
Guthorm
- 854 gefallen
in Friesland
Gottfried II.
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885
Gisela
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oo Erik III.
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