Sohn des Königs Harald III.
Klak von Haithabu
Lexikon des Mittelalters: Band IV Spalte 1597
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Gottfried
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+ 885
Normannischer, wohl mit dem dänischen Königsgeschlecht verwandter Herzog in Friesland (in den Quellen sowohl ‚rex‘ als ‚dux‘).
Seit 879 einer der Führer der Normanneneinfälle in den flämisch-nordfranzösischen Gebieten. 882 schloß er einen Vergleich mit dem ostfränkischen König KARL III., ließ sich taufen, heiratete Gisela, Tochter König Lothars II., und erhielt das Gebiet an Rhein- und Maasmündung (im wesentlichen das heutige Holland, Utrecht und Betuwe). Gottfried II. kam der Normannenabwehr nicht nach, verschwor sich 885 aber mit Hugo, dem Bastard Lothars II. König KARL ließ ihn bei Verhandlungen heimtückisch vom Grafen Heinrich ermorden. Die Normannenabwehr in Friesland endete, ohne faßbare Spuren zu hinterlassen.
Literatur:
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W. Vogel, Die Normannen und das fränkische Reich
1906 - D.P. Blok, de Wikingen in Friesland, Naamkunde 10,1978.
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Gottfried II. plünderte
852 Friesland und verschanzte sich solange in der Scheldemündung,
bis er von KARL DEM KAHLEN fränkisches
Land erhielt. Er setzte sich in Dorestad fest und wurde 853 König
von Dorestad in Friesland und von Rüstringen und plünderte
auch in England sehr. 855 machte er vergeblich Thronansprüche in
Dänemark geltend. Er besiegte 880 die Sachsen vernichtend und
forderte 882 Lothringen. Durch Annahme der Taufe erkaufte er den Abzug
Kaiser
KARLS III., der ihn belagert hatte. Bei Verhandlungen in Lothringen
wurde er vom BABENBERGER Graf Heinrich im Wortwechsel erschlagen.
Mit seiner Ermordung ging die Wikingerherrschaft in Nieder-Lothringen und
in Friesland zu Ende.
885
2. oo Gisela von Lothringen, Tochter des Königs
Lothar II.
860/65-26.10.907
Äbtissin von Nivelles und
Fosses