Sohn des Königs Alfons I.
der Katholische von Asturien und der Hermesinde
von Asturien, Tochter von König
Pelayo
Lexikon des Mittelalters: Band IV Spalte 998
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Fruela I., König von Asturien 757-768
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Sohn und Nachfolger Alfons‘ I.
wird
von asturischen Chronisten als wilder und kriegerischer Herrscher beschrieben,
der seinen Bruder Vimara eigenhändig
umbrachte und wegen seiner Gewalttätigkeite 768 von Höflingen
ermordet wurde. Er schlug ein muslimisches Heer bei Pontuvio in Galicien.
Aufstände der Basken und der Galicier warf er nieder. In Galicien
wurden Besiedlungsmaßnahmen durchgeführt. Den Priesterzölibat
schärfte Fruela I. mit harten
Strafen ein.
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Fruela I. unterwarf
760 das von den Mauren unterstützte Galizien durch die Schlacht bei
Oviedo, das er als neue Residenz gründete. Er unterwarf erstmals die
Basken und begründete damit ein belastendes Dauerproblem der spanischen
Geschichte bis in die Neuzeit. Er führte Plünderungszüge
bis in den Raum Valencia/Murcia durch, geriet wegen seiner wilden, tyrannischen
Art bald mit den Großen in Konflikt, die seinen Bruder Vimeran
gegen ihn aufbauen wollten und ließ diesen ermorden. Durch diesen
Mord machte er sich und seine Familie ganz verhaßt und wurde von
Anhängern Vimerans ermordet.
oo N.N.
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Kinder:
Alfons II. der Keusche
um 765-20.3.842
Tochter
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oo Graf Nepociano
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Er wurde 842 Gegen-König
gegen Ramiro I. und verjagt.