Heriger                                                      Erzbischof von Mainz (913-927)
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    -1.12.927
 

Sohn des N.N.
 

Lexikon des Mittelalters: Band IV Spalte 2156
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Heriger, Erzbischof von Mainz 913-927
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     + 1. Dezember 927

Herkunft unbekannt. Herigers Mitwirkung an der Hohenaltheimer Synode im September 916 und Intervenienzen verdeutlichen, dass er KONRADS I. Königtum stützte, dies sicher aufgrund bisheriger Kooperation der Mainzer Kirche mit den KONRADINERN. An HEINRICHS I. Erhebung in Fritzlar wirkte er maßgeblich mit. Einem Vorstoß König Karls des Einfältigen von Frankreich bis Worms im Frühherbst 920 leistete Heriger Widerstand. An HEINRICHS I. Verhandlungen mit Karl am 7. November 921 in Bonn, der Koblenzer Synode 922 und dem Wormser Hoftag am 3. November 926 nahm Heriger als Gefolgsmann HEINRICHS I. teil. Das in Gefahr des Übergangs an das Erzbistum Salzburg geratene Amt des Erzkanzlers sicherte Heriger 923 für Mainz.

Quellen und Literatur:
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HEG I, 670-676 - NDB VIII, 615 - Reg. der Ebf.e v. Mainz, bearb. J. F. Böhmer-C. Will, I, 1877, XXXI, 96ff., Nr. 1-16-Bresslau I, 422-427 - H. Büttner, Heinrichs I. Südwest- und Westpolitik, 1964, 16-25, 49f. - I. Falck, Gesch. der Stadt Mainz 2, 1972, 37, 63.


Literatur:
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Beumann, Helmut: Die Ottonen. Verlag W. Kohlhammer Stuttgart Berlin Köln, Seite 30,32,36 -