Sohn des Grafen Friedrich I. von Saarbrücken;
Neffe des
Erzbischofs Adalbert I. von Mainz
Lexikon des Mittelalters: Band I Spalte 100
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Adalbert II., Erzbischof von Mainz
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+ 17. Juli 1141
Sohn des Grafen Friedrich I. von Saarbrücken; Neffe von Erzbischof Adalbert I.
Der in Mainz und Hildesheim, dann in Paris, Reims und Montpellier ausgebildete und früh mit mehreren Propsteien in Mainz und Erfurt ausgestattete Adalbert verdankte seinen Aufstieg zum Nachfolger des Onkels der reichspolitischen Konstellation während der Thronvakanz 1138. Herzog Friedrich von Schwaben förderte seine Wahl, König KONRAD III. und möglicherweise der päpstliche Legat Dietwin begünstigten ihn. Adalbert stand zunächst den STAUFERN nahe. Die Belange des Mainzer Erzstiftes in Thüringen und Hessen und sowie die Abwehr staufischer Machtansprüche am Mittelrhein führten 1141 zur Annäherung an die WELFEN. Sein früher Tod verhinderte weitergehende reichspolitische Entwicklungen.
Quellen:
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J. F. Böhmer-C. Will, Reg. der Ebf.e v. Mainz I,
1877, LXVII-LXX und 307-316 - P. Acht, Mainzer UB 2, 1968, 1-42 - Anselmi
Vita Adalberti II. Moguntini, Ph. Jaffe, Bibl. rer. Germ. 3, 1866, 565-603
Literatur:
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DHGE I, 447 - NDB I, 44f. - Hauck IV - W. Bernhardi,
JDG Konrad III., I, 1883.