Warin                                                        Erzbischof von Köln (975-985)
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    -21.9.985
     Kloster St. Martin Köln
 

Sohn des N.N.
 

Althoff Gerd: Seite 324
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"Adels- und Königsfamilien im Spiegel ihrer Memorialüberlieferung"

                                                                B 129

Me:    21.9. Vuerin aps      + 985 Köln

Warin war schon zur Zeit des Erzbischof Bruns (B 142) Kölner Domkleriker, vgl. Oediger, Regesten der Erzbischöfe von Köln 1, Nr. 523. 983 wurde ihm, wohl auf Weisung OTTOS II., der junge OTTO III. zur Erziehung anvertraut (vgl. Uhlirz, Jbb. Ottos II. und Ottos III. 2, Seite 9), den er nach dem Tod des Vaters Heinrich dem Zänker übergab (vgl. BU Nr. 956y), siehe dazu auch oben Seite 96ff.
Zum Todesdatum: Oediger, Nr. 541.


Warin war schon zur Zeit des Erzbischof Bruns Kölner Domkleriker, wurde auf Geheiß des Kaisers Erzbischof von Köln, war dessen treuer Ratgeber  und übernahm nach der Krönung OTTOS III. dessen Erziehung. 984 übergab er nach dem Tode OTTOS II. dem aus der Haft entlassenen Heinrich den Zänker den königlichen Knaben als dessen nächstberechtigten und besten Vormund und unterstützte ebenso wie die Erzbischöfe von Trier und Magdeburg den offen nach der Krone strebenden Bayern-Herzog. Er hatte sich in das Kloster St. Martin in Köln zurückgezogen, wo er am 21. September 985 starb.
 
 
 
 

Literatur:
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Althoff Gerd: Adels- und Königsfamilien im Spiegel ihrer Memorialüberlieferung. Studien zum Totengedenken der Billunger und Ottonen. Wilhelm Fink Verlag München 1984, Seite 96,324 B 129 -
Althoff, Gerd, Otto III., Primus Verlag, Darmstadt 1997, Seite 40,42 Anm.18,45 Anm.28 - Eickhoff, Ekkehard, Theophanu und der König, Klett-Cotta Stuttgart 1996, Seite 87,93,98,101,103,105,143 - Uhlirz, Karl: Jahrbücher des Deutschen Reiches unter Otto II. und Otto III., Verlag Duncker & Humblot Berlin 1967 Band II Seite 9 -