Sohn des N.N.
Sigewin war zuvor
Domdekan in Köln gewesen und hatte zur engeren Umgebung des
Erzbischofs Anno II. gehört. Da er dem Verwandtenkreis der
Grafen von Are entstammte, scheint seine feste Verwurzelung den Ausschlag
für ihn gegeben zu haben, denn der Hofkapelle ist er offenbar nicht
zuzurechnen. Er war Anhänger HEINRICHS IV.
und entkam am 15. Oktober 1080 dem blutigen Getümmel an der Weißen
Elster nur mit knapper Not, wobei er nach einem Bericht der Gegenseite
sein ganzes Gepäck einbüßte. Am 30. Mai 1087 krönte
Sigewin
den 13-jährigen Kaisersohn
KONRAD
in Aachen zum König.
Literatur:
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Brunos Buch vom Sächsischen Kriege. Übersetzt
von Wilhelm Wattenbach, Phaidon Verlag Essen 1986, Seite 122,126 - Die
Salier und das Reich, hg. Stefan Weinfurter, Jan Thorbecke Verlag 1991,
Band II Seite 143/Band III Seite 35,199,202,212, 298 - Wies, Ernst
W.: Kaiser Heinrich IV. Canossa und der Kampf um die Weltherrschaft, Bechtle
Esslingen 1996, Seite 202 -