Sigewin                                                      Erzbischof von Köln (1079-1089)
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    -31.5.1089
 

Sohn des N.N.
 

Sigewin war zuvor Domdekan in Köln gewesen und hatte zur engeren Umgebung des Erzbischofs Anno II. gehört. Da er dem Verwandtenkreis der Grafen von Are entstammte, scheint seine feste Verwurzelung den Ausschlag für ihn gegeben zu haben, denn der Hofkapelle ist er offenbar nicht zuzurechnen. Er war Anhänger HEINRICHS IV. und entkam am 15. Oktober 1080 dem blutigen Getümmel an der Weißen Elster nur mit knapper Not, wobei er nach einem Bericht der Gegenseite sein ganzes Gepäck einbüßte. Am 30. Mai 1087 krönte Sigewin den 13-jährigen Kaisersohn KONRAD in Aachen zum König.
 
 
 
 

Literatur:
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Brunos Buch vom Sächsischen Kriege. Übersetzt von Wilhelm Wattenbach, Phaidon Verlag Essen 1986, Seite 122,126 - Die Salier und das Reich, hg. Stefan Weinfurter, Jan Thorbecke Verlag 1991, Band II Seite 143/Band III Seite 35,199,202,212, 298 - Wies, Ernst W.: Kaiser Heinrich IV. Canossa und der Kampf um die Weltherrschaft, Bechtle Esslingen 1996, Seite 202 -