Sohn des N.N.
Lexikon des Mittelalters: Band I Spalte 1982
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Bernhar, Bischof von Worms
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+ 21. März 826
Vielleicht aus karolingischer
Seitenlinie.
Nachfolger des 793 gestorbenen Bischofs Erembert,
gehörte 799 der Kommission fränkischer Bischöfe an, die
in Rom die Vorwürfe gegen Papst Leo III. prüfte, und reiste 809/10
erneut nach Rom, um in der Frage des Filioque zu verhandeln. Seit 811 zugleich
Abt von Weißenburg, war Bernhar
führend beteiligt an der Mainzer Reformsynode von 813 und wird
auch in der Umgebung LUDWIGS DES FROMMEN
genannt. Überliefert ist ein persönlich gehaltener Brief an Einhard.
Literatur:
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DHGE VIII, 768f. – A. Hofmeister, Weissenburger Aufzeichnungen
vom Ende des 8. und Anfang des 9. Jh., ZGO 73, NF 34, 1919, 401ff. – M.
Schaab, Die Diözese Worms im MA, Freiburger Diözesan-Archiv 86,
1966, 199ff.