Lexikon des Mittelalters: Band VIII Spalte 1505
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Verdun
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I. STADT
Auf einem Sporn über der Maas am Flußübergang
der Römerstraße Reims-Metz bestand seit der Spätantike
ein mit ca. 10 ha recht kleines Castrum, an den Ausfallstraßen, insbesondere
auf dem Mont St-Vanne im Westen an der Straße nach Reims, lagen zudem
Gräberfelder und frühchristliche Oratorien. Die Römerstraße
wie die Lage an Maasarm (mit zahlreichen Inseln) prägten wesentlich
die topographische Entwicklung. Wohl seit dem 4. Jh. Bischofssitz, in einigen
Quellen und auf Münzen wird Verdun auch
als "Urbs Clavorum" bezeichnet.
Auf dem Mont St-Vanne sind seit dem 7. Jh. (Testament
Adalgisel Grimos) eine geistliche Gemeinschaft und ein Hospital bezeugt,
aus der später die Abtei St. Peter/St-Vanne hervorging. Diese stand
im hohen Mittelalter in Konkurrenz zur Kathedrale und beanspruchte, der
älteste Bischofssitz der Stadt gewesen zu sein. Die ursprüngliche
Kathedrale befand sich jedoch schon immer bei St. Marien innerhalb des
Castrums, allerdings verfügte St-Vanne über zahlreiche Gräber
als heilig verehrter Bischöfe wie auch hochrangiger Laien (insbesondere
des 10. und 11. Jh.), wogegen sich seit dem ausgehenden 10. Jh. der Mariendom
als bevorzugte Grablege der Bischöfe etablierte, aber erst rund zwei
Jahrhunderte später endgültig durchsetzte.
Zu den bedeutendsten frühmittelalterlichen Bischöfen
zählen
Agericus (566-588), dessen engen Beziehungen zu Childebert
II. das spätere Hochstift erheblichen Besitzzuwachs (u.a.
Weinbesitz an der Untermosel) verdankte, sowie Paulus (belegt 634-647).
Die Lage an der Maas war ausschlaggebend für die Wahl Verduns
(bzw. der Orte seines engeren Umlandes) zum Herrschertreffen (847-870)
wurden der Temporialbesitz der Bischofskirche ausgebaut und entlegene Besitzungen
kultisch an die Kathedralstadt angebunden. Diese Politik setzte sich unter
Bischof
Dado (880-923) fort, während dessen Amtszeit 916/17 die Stadt
und die Archive durch Brand zerstört wurden, nachdem Verdun
von
Angriffen der Normannen offenbar verschont geblieben war.
Spätestens seit dem 10. Jh., für das ein 'negotiatorum
claustrum' auf der Maasinsel zu Füßen des Dombergs bezeugt ist
(984), erlebte die Stadt eine wirtschaftliche Blüte, jedoch belegen
Münzfunde weitreichenden Fernhandel auch schon für das 7.-9.
Jh. Eine der Grundlagen der Prosperität war offenbar der Sklavenhandel
nach Spanien, der sich nach Mitte des 10. Jh. auch in das christlichen
N-Spanien fortzusetzen scheint. Hinzu kommt die intensive Erschließung
des Umlandes durch die bedeutenden geistlichen Grundherrschaften: die Kathedrale
von St. Marien, das in den 870-er Jahren zu einem Stift konstituierte und
951/52 durch Bischof Berengar in ein Benediktinerkloster (Ausstrahlung
des Reformklosters St-Evre in Toul) umgewandelte St-Vanne und das 972 durch
Bischof
Wigfried (959-982) gegründete St. Paul, das in seiner Anfangsphase
enge personelle Verbindungen zu Tholey aufwies.
Wesentliche Impulse erfuhren die Stadt, die geistlichen
Institutionen und das Umland im 11. Jh. durch die Reformpolitik des Abtes
Richard von St-Vanne und des Bischofs Haimo (989-1025). Dieser,
ein Schüler Notkers von Lüttich, baute Verdun
nach durch Lüttich inspiriertem Bauprogramm zur 'heiligen Stadt'
aus: Die Kathedrale wurde neu gebaut; die Frauengemeinschaft St. Johannes/St.
Maurus (an der ältesten Bischofsgrablege der Stadt), das Stift St.
Maria Magdalena (die 1. Kirche im Abendland mit diesem Patrozinium) und
das Heiligkreuzstift gegründet. Bis auf das letztgenannte, das wirtschaftlich
schwach blieb und St-Maur unterstellt wurde, erlebten alle anderen kirchlichen
Gründungen einen raschen Aufschwung. Es gelang dem Magdalenenstift,
nicht zuletzt durch die weitgespannten Beziehungen seines ersten Propstes
Ermenfried und dessen Beziehungen zum Kaiserhaus, beträchtlichen Temporalbesitz
aufzubauen. Die geistlichen Institutionen verfügten in Stadt und Umland
über reichen Besitz und wichtige Einkünfte (St-Vanne: Salzhandelsmonopol,
Markt, eigener Bannbezirk, Maaszoll; Madeleine: Kornwaage, Torzoll; St-Maur:
Marktzoll usw.) und investierten in hohem Maße in infrastrukturelle
Einrichtungen in der Kathedralstadt (Mühlen, Ausbau des Hafens, Pfarrkirchen).
Spätestens seit Haimos Episkopat verfügten die Bischöfe
auch über Markt, Münze und Zoll. Unter Haimo ist zudem eine verstärkte
Ausrichtung auf das Reich zu konstatieren, nachdem zuvor Reimser Einfluß
dominierend gewesen war. Die Verduner Grafenrechte
waren lange Zeit zwischen dem Haus ARDENNE und den Bischöfen
strittig, wobei je nach persönlicher Autorität und überregionalen
Machtverhältnissen teils die eine, dann wieder die andere Seite dominierte.
Richard von St-Vanne wirkte als Reformer oder Gründer
in zahlreichen Abteien in N-Frankreich und im heutigen Belgien, sein bedeutendster
Schüler Poppo von Stablo auch jenseits der Sprachgrenze. Die Klosterreform
hatte auch beträchtliche Auswirkungen auf Verdun
selbst: Neubau des Klosters (bei dem offenbar erstmals die cluniazensische
Zweiturmfassade im Reichsgebiet Einzug hielt); Aufbau eines "Gewerbegebietes"
mit zahlreichen Mühlen an der Scance. Unter Abt Richard, der enge
Beziehungen zum Haus der ARDENNERGRAFEN (Familiengrablege Anfang
des 11. Jh.) und zu Kaiser HEINRICH II. unterhielt,
gewann die Abtei durch Erwerb und Erhebung von Bischofsgebeinen und anderen
Reliquien auch kultisch an Stellenwert. Vom 10. bis ins 12. Jh. war St-Vanne
das bedeutendste kulturelle Zentrum des Maasstadt. Hier entstanden auch
die Bischofsgesten und die Chronik Hugos von Flavigny. 1037 gründete
Bischof
Rambert das Benediktinerkloster St-Airy, welches nach kurzer kultureller
Blüte im 11. Jh. meist im Schatten von St-Vanne und St. Paul und auf
recht schwacher wirtschaftlicher Basis stand.
1047 wurden Stadt und Kathedrale durch Herzog Gottfried
den Bärtigen brandzerstört. Bischof Dietrich (1049-1089) spielte
eine bedeutende Rolle im Investiturstreit und geriet so in Gegensatz zu
St-Vanne, das wohl durchgehend auf Seiten der Kirchenreform stand. Der
Einfluss der Bischöfe auf die Abtei war seit dem Investiturstreit
gering. Unter Dietrichs Nachfolgern wurde die Position der Bischöfe
zunehmend geschwächt, obwohl diese seit 1099 formal im Besitz der
Grafschaft
Verdun waren. De facto besaßen jedoch die Grafen von Bar
und der Abt von St-Vanne sowie auch Teile der städtischen Führungsgruppen
eine starke Position. Die Krise der
Bischofsherrschaft (sowie zahlreicher
geistlicher Institutionen) in den 1120-er Jahren wurde mit dem Amtsantritt
Alberos
von Chiny (1131-1156) überwunden. Auf ihn gingen die Umwandlung
St. Pauls in ein Prämonstratenserkloster (1135) und die Festigung
der territorialen Position der Bischöfe zurück. Der wirtschaftliche
Aufschwung setzte sich fort: Ausbau der Infrastruktur (Mühlen, Walkmühle,
Errichtung einer steinernen Maasbrücke und des Hospitals St. Nikolaus
durch ein Kaufmannsehepaar vor 1144, romanischer Kathedralneubau), insgesamt
vier Hospitäler, aufblühendes Tuchgewerbe, zugleich Schließung
der Verduner Münze zugunsten der
Währung von Chalons-en-Champagne. Die städtische Wirtschaft war
im hohen Mittelalter wesentlich durch die geistlichen Institutionen und
die Lage an der Maas geprägt.
Schon seit dem 11. Jh. gab es Hinweise auf Beteiligung
der städtischen Führungsgruppen an der Bischofsherrschaft, seit
dem frühen 12. Jh. Ansätze zu eigenständigem Handeln. Seit
den 1120-er Jahren häufen sich die Schöffenbelege; 1131 wirkten
die Verduner
Führungsgruppen bei der Bischofswahl
mit, ab 1141/42 ist das 'ius civitatis' belegt, auch besaß
Verdun
ein sehr frühes Stadtsiegel (wahrscheinlich vor 1144, sicher vor 1155).
Seit Albero von Chiny rekruierten sich die Bischöfe
vorwiegend aus dem lokalen Adel, letzterer aus dem deutschen Sprachraum
stammender Bischof war Heinrich von Blieskastel (1181-1187), oft
folgten enge Verwandte einander auf dem Bischofsstuhl nach. 1208 eskalierte
der Konflikt zwischen den geistlichen Institutionen und Teilen der städtischen
Führungsgruppen, ebenso in den 1220-er Jahren. Seit Anfang des 13.
Jh. beherrschten wie in Metz die großen Familienverbände (lignages)
das städtische Herrschaftsgefüge. Unter den Zünften nahmen
die Tucher eine herausragende Stellung ein. Lombarden sind seit 1285 belegt.
1236 verpfändete Bischof Rudolf von Thourette (1244-1245)die
Vizegrafenrechte an die Stadtgemeinde, ebenso 1248 Bischof Johann von
Esch (1247-1253). Die Gemeinde verfestigte sich zunehmend institutionell,
jedoch kam es seit der 2. Hälfte des 13. Jh. nicht mehr zu wesentlichen
Veränderungen im städtischen Herrschaftsgefüge. Seit den
1220-er Jahren war der Einfluß der Päpste und der französischen
Könige auf Bistumsbesetzungen stark, es kam zu zahlreichen schismatischen
Bischofswahlen und häufigen Bischofsabsetzungen. Die bischöflichen
Finanzen konsolidierten sich seit der Mitte des 13. Jh., vor allem unter
dem vom Papst eingesetzten Bischof Robert von Mailand (1255-1271).
Trotz der weiterhin starken Position der Grafen von Bar festigte sich im
13. und vor allem frühen 14. Jh. (bis zu Bischof Heinrich von Apremont,
1306-1350)
die Bischofsherrschaft, die militärische Erfolge errang (1246) und
eine vermittelnde Rolle in innerstädtischen Auseinandersetzungen wahrnahm
(1286, Charte de Paix von 1292).
Um 1220 gründete Bischof Johann von Apremont
(1217-1224) das Chorherrenstift St-Nicola-du-Pre. 1228 werden erstmals
Beginen erwähnt. Weitere Klostergründungen des 13. Jh.: 1220-er
Jahre (?) Dominikaner und Minoriten; Frauengemeinschaft Tilly (vor 1250
Reuerinnen, ab 1326 Regularkanonissen des Ordens von St-Victor, 1396 Umwandlung
in Männerpriorat St-Airy); 1260-er Jahre Sackbrüder, an deren
Stelle zu Beginn des 14. Jh. Augustinereremiten traten; 1292 Klarissen.
Die Zahl der geistlichen Gemeinschaften blieb für den Rest des Mittelalters
konstant. Der Mauerring wurde im 13. Jh. kontinuierlich ausgebaut und erreichte
im 14. Jh. seine größte Ausdehnung (ca. 70 ha, Einbeziehung
der Abteisuburbien und der 11 städtischen Pfarreien, die auch das
engere Umland der Stadt versorgten).
Generell verlor seit dem 13. Jh. die Stadtentwicklung
an Dynamik, seit dem 14. Jh. und verstärkt im 15. Jh. kam es zu wirtschaftlicher
Stagnation und Rückzug aus dem Fernhandel. Verdun
erlebte einen Niedergang als Finanzmarkt, die Verkehrswege verlagerten
sich. Auch die geistlichen Institutionen gerieten in die Krise und verhinderten
zugleich die Investition bürgerlichen Kapitals im Umland. In seinen
Außenbeziehungen geriet Verdun zunehmend
in die Defensive, was seinen Niederschlag vor allem in den zahlreichen
Schutzverträgen der Stadt und ihrer geistlichen Institutionen mit
Adligen des Umlandes fand, insbesondere ab 1246 mit dem Grafen von Bar
und 1302 mit dem König von Frankreich. Die Stadtbevölkerung besaß
demgegenüber nur noch wenig Handlungsspielraum.
II. BISTUM UND HOCHSTIFT
Mit rund 3.000 km² war das Bistum
Verdun das kleinste der Suffraganbistümer von Trier; es bildete
einen sehr homogenen Raum, der etwa einem Umkreis von 30 km um Verdun entsprach
und auch mit der Grafschaft weitgehend identisch war. Besitz des Hochstifts
konzentrierte sich zunächst vor allem im Osten des Bistums. Das Verduner
Umland (mit Konzentration im Maastal und längst der Ost-West-Straße)
war schon im frühen 11. Jh. auffallend dicht besiedelt und mit infrastrukturellen
Einrichtungen (Kirchen, Mühlen) erschlossen.
Unter Bischof Dado kam es zur Aufteilung des Kathedralbesitzes
in Sondervermögen. Seit dem 10. Jh. sind 4 Archidiakone belegt, denen
später vier Raumeinheiten des Bistums entsprachen. Eine Archidiakonatswürde
war an die Dompropstei, eine an das Magdalenenstift, ein an das im Bistum
Reims liegende, aber zum Temporial der Verduner Bischöfe
gehörende Stift Montfaucon, die 4. an eine weitere Dompfründe
gebunden. Ebenfalls seit dem 10. Jh. sind Kanzler und Dompropst belegt.
Seit der Mitte des 12. Jh. bauten die Pröpste ihre Position im Domkapitel
aus und wurden im späten 13. Jh. zu einem bedeutenden Machtfaktor
in Stadt und Bistum.
Das Bistum präsentierte sich als Kulteinheit, die
Bischöfe betrieben offenbar eine gezielte "Patrozinienpolitik" und
banden geistliche Institutionen über Prozessionen in die Bistumsorganisation
ein. Lokale Kulte griffen kaum über das Bistum hinaus aus, Stephanus
als Kathedralpatron der Nachbarbistümer war hier kaum vertreten, die
Bistumspatronin Maria erschien im 11. Jh. auf dem Banner der Kathedrale.
Versuche der Bischöfe um die Jahrtausendwende, überregionale
Heiligenkulte an Stelle der lokalen frühmittelalterlichen Bischöfe
zu plazieren, scheiterten im wesentlichen.
Die Besitzungen des Hochstifts wiesen im frühen
Mittelalter eine eindeutige Ausrichtung nach Osten auf und griffen erst
im 8. Jh. über das Maastal hinaus nach Westen aus. Zu territorialen
Verlusten kam es zu Beginn des 12. Jh. Bischof Albero von Chiny betrieb
jedoch eine erfolgreiche Politik der Grenzsicherung und Raumerschließung
durch Gründung von geistlichen Institutionen an den Grenzen und Förderung
der neuen Orden. Dennoch hielt das Hochstift in der Folgezeit der Expansionspolitik
adliger Territorialherren (Grafen von Bar, Grafen von Champagne, Herren
von Apremont) und der Könige von Frankreich nicht stand.
Das engere Umland Verduns war
wirtschaftlich eng mit der Stadt verflochten, ebenso hinsichtlich der kirchlichen
Administration; sämtliche Pfarreien lagen in den Händen der Verduner
Klöster und Stifte. Das ganze Mittelalter hindurch entstanden
keine zentrale Orte höherer Stufe und nur wenige Märkte außerhalb
der Kathedralstadt. Die geistlichen Institutionen, die zunächst wesentlich
zur Raumerschließung beigetragen hatten, erwiesen sich als Kräfte
des Beharrens und instrumentalisierten das kanonische Recht zur Durchsetzung
ihrer Herrschaftsansprüche. Dagegen entstanden an der von laikalen
Herrschaftsträgern beherrschten Peripherie mehrere Städte, die
seit dem 13. Jh. zunehmend an Bedeutung gewannen (St-Mihiel innerhalb,
Bar-le-Duc, Dun-s.-Meuse, Briey, Marville außerhalb des Bistums).
Wichtige Außenbesitzungen der Domkirche waren das Kloster Tholey
und das Stift Dieulouard.
Das kleine Bistum
Verdun und das entlegene, arme Toul waren ebenfalls vom Adel ausgestattet,
bevogtet und beschirmt. Königliche Gnadenerweise gab es außer
der Immunitätsverleihung nur selten Verdun besaß Güter
an der Maas, um Bernkastel und Veldenz an der Mosel, Kloster Tholey an
der oberen Blies und Montfaucon in den Argonnen. Verdun unterstand
während der für die Ardennengrafen unglücklichen Auseinandersetzungen
mit Frankreich Adalbero (984-988), dem Sohne Gottfrieds des Gefangenen.
Heimo
(988-1024) trat in der Luxemburger Fehde zusammen mit Berthold von
Toul (996-1019) für HEINRICH II. ein.
Beide Bischöfe ließen ihre vom Grafen der Champagne bedrohten
Residenzen neu befestigen und durch vorgelagerte Burgen sichern.
| Peter | 774- 798 |
| Austram | 798- 802 |
| Heriland | 802-11.07.824 |
| Hildin | 824-13.01.847 |
| Hatto | 847-01.01.870 |
| Bernhard | 870-31.12.879 |
| Dado | 880-07.10.923 |
| Hugo I. | 923- 925 |
| Bernoin | 925- 939 |
| Berengar | 939- 959 |
| Wikfried | 959-31.08.983 |
| Hugo II. | 983- 984 |
| Adalbero I. | 984-16.10.984 |
| Adalbero II. von Verdun | 985-18.04.990 |
| Haimo | 990-21.04.1024 |
| Reginbert | 1024-29.04.1039 |
| Richard I. | 1039-07.11.1046 |
| Dietrich | 1047-28.04.1089 |
| Richhar | 1089-08.03.1107 |
| Richard II. von Grandpre | 1107-1114 |
| Mazo Administrator | 1114-1117 |
| Heinrich I. von Blois | 1117-1129 |
| Ursio | 1129-1131 |
| Adalbero III. von Chiny | 1131-1156 |
| Albert I. von Marcey | 1156-14.04.1162 |
| Richard III. von Crisse | 1163-1171 |
| Arnulf von Chiny | 1172-14.08.1181 |
| Heinrich II. von Castel | 1181-1186 |
| Albert II. von Hirgis | 1186-25.07.1208 |
| Robert I. von Grandpre | 1208-25.08.1216 |
| Johann I. von Apremont | 1217-1224 |
| Rudolf von Torote | 1224-21.04.1245 |
| Guido I. von Traignel | 1245 |
| Guido II. von Mellote | 1245-02.02.1247 |
| Johann II. von Aix | 1247-10.08.1252 |
| Jakob I. Pantaleon von Court-Palais | 1252-07.12.1255 |
| Robert II. von Medidan | 1255-07.09.1271 |
| Ulrich von Sarvay | 1271-04.02.1273 |
| Gerhard von Gransee | 1275-08.11.1278 |