Sohn des N.N.
Althoff Gerd: Seite 320
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"Adels- und Königsfamilien"
B 113
Me: 30.8. Richuuinus eps + 933 Straßburg
(Es.) Richwin ist
einer der wenigen nichtsäschsischen Bischöfe aus der Zeit vor
936 im Merseburger Necrolog; er gehörte zu einem Kreis von Bischöfen,
die das Königtum HEINRICHS I.
aktiv unterstützten, siehe dazu ausführlich oben Seite 203.
In der Regierungszeit KONRADS
I. war er Anhänger des westfränkischen
Königs Karls des Einfältigen. Mehrere Versuche, ihn
abzusetzen, scheiterten; vgl. Wentzke, Regesten der Bischöfe von Straßburg
1, Nr. 122; Büttner, Heinrichs I. Südwest- und Westpolitik, Seite
11.
HEINRICH I. hat Richwin
anerkannt,
wie die Anwesenheit des Bischofs auf den Synoden zu Koblenz und Erfurt
sowie mehrere Interventionen in Urkunden HEINRICHS
erweisen;
vgl. Wentzke, Nr. 124ff. 929 feierte HEINRICH
I. mit seiner Familie das Weihnachtsfest in Straßburg
(vgl. Schmid, Neue Quellen, Seite 194).
Es handelt sich um eine der Stationen auf einem
Umritt durch das Reich, die den Vorbereitungen der Hochzeit OTTOS
I. mit Edgitha und der Präsentation
des zukünftigen Nachfolgers dienten (vgl. ebd. Seite 190ff.). Eine
besondere Beziehung zur ottonischen Familie
könnte dadurch gegeben sein, dass Straßburg der bisher unbekannte
Ort der Hochzeit OTTOS DES GROSSEN
war und Richwin die
Trauung vollzog; vgl. Büttner Seite 70.
Allgemein zu Richwin siehe auch Keller, Kloster Einsiedeln,
Seite 15f. und FW B 120.
Zum Todesdatum: Wentzke, Nr. 132.