Berno                                                        Bischof von Mecklenburg (Schwerin)
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    -27.1.1190/91
 

Sohn des N.N.
 

Lexikon des Mittelalters: Band I Spalte 2006
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Berno, Bischof von Mecklenburg (Schwerin) seit 1155 (?)
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     + 27. Januar 1190/91

Widmete sich bereits als Mönch des Zisterzienserklosters Amelungborn mit Erlaubnis Papst Hadrians IV. der Abodritenmission. Berno wurde um 1155 vom Sachsen-Herzog Heinrich dem Löwen zum Bischof von Mecklenburg ernannt, konnte aber erst nach dem Abschluss der Kämpfe gegen die Abodriten (1158/60) mit der kirchlichen Aufbauarbeit beginnen. 1160 wurde der Bischofssitz nach Schwerin verlegt. Der dortige Dombau (Weihe 1171), die Zisterzienserklöster Doberan (1171 bzw. 1186) und Dargun (1172) sowie die Grundlagen des Pfarreinetzes im Bistum Schwerin gehen auf Berno zurück.1168 wirkte er an der Taufe der Ranen (Rügen) mit. Berno ist häufig in der Umgebung des Sachsen-Herzogs und des Kaisers anzutreffen. 1179 nahm er am III. Laterankonzil teil. Nach dem Sturz Heinrichs des Löwen unterstellte er sein Bistum der Hoheit des Kaisertums.

Literatur:
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F. Wigger, Jbb. des Vereins für Mecklenb. Gesch. und Altertumskunde 28, 1863, 80ff., 278 - K. Schmaltz, Kirchengesch. Mecklenburgs I, 1935 - K. Jordan, Die Bistumsgründungen Heinrichs des Löwen, 1979, 87f., 98ff. - J. Petersohn, Der südl. Ostseeraum im kirchl.-polit. Kräftespiel des Reichs, Polens und Dänemarks vom 10. bis 13. Jh., 1979.