Sohn des N.N.
Der Bayer Michael
war wie viele seiner Standesgenossen ein aristokratisch-kriegerischer Bischof.
Er kämpfte aktiv gegen die Ungarn in der Schlacht auf dem Lechfeld
und konnte sich trotz schwerer Verwundungen auf dem Schlachtfeld zu den
Seinen durchschlagen. Wie Bischof Ulrich von Augsburg suchte er seinen
Verwandten die Amtsnachfolge auf dem Regensburger Bischofsstuhl
zu sichern. Nach Arnold von St. Emmeran soll er zu diesem Zwecke sogar
nach Klostergut gegriffen haben, um Kaiser OTTO
I. damit zu bestechen.
Literatur:
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Janner, Ferdinand: Geschichte der Bischöfe von Regensburg
Band 1, Friedrich Pustet Verlag Regensburg 1883, Seite 325-349 -