Egward                                                      Bischof von Oldenburg (968-ca. 973)
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    -13.2. ca. 973
 

Sohn des N.N.
 

Finckenstein Finck von: Seite 131
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"Bischof und Reich"

Die Reihe der Oldenburger Bischöfe beginnt mit Egward (968-ca. 973), der Adam von Bremen zufolge von Erzbischof Adaldag von Hamburg-Bremen geweiht wurde und dessen Herkunft und Werdegang uns unbekannt sind. Helmold von Bosau berichtet über sehr eifrige Missionsarbeit des Bischofs, der in Oldenburg eine Kirche mit dem Patrozinium Johannes des Täufers errichten ließ. Die ebenfalls von Helmhold hervorgehobenen reichen Schenkungen magni principis Ottonis für das Bistum sind urkundlich nicht bezeugt und damit nach Umfang auch nicht zu bestimmen. Der Bischof, der sich offenbar ganz der Missionsaufgabe gewidmet hat, ist in Zusammenhängen der Reichs- und Kirchenpolitik nicht anzutreffen. Sein Todestag ist der 13. Februar gewesen, das Jahr ist unbekannt. Da Helmhold im Zusammenhang mit dem Tode OTTOS I. und Hermann Billungs auch den Amtsantritt von Egwards Nachfolger mitteilt, ist zu vermuten, dass Egward 973 oder kurz danach starb.