Hildeward                                                  Bischof von Naumburg-Zeitz (1003-1030)
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    -25.1.1030
 

Sohn des N.N.
 

Althoff Gerd: Seite 293
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"Adels- und Königsfamilien im Spiegel ihrer Memorialüberlieferung"

                                                               B 4

Lü:     25.1.  Hildiuuardus eps        ?+ 1030    Zeitz/Naumburg

Als Todestag Hildewards von Zeitz/Naumburg wird in der Forschung der 3. August angegeben, der aus dem Merseburger Necrolog entnommen wurde; vgl. Bresslau, Jbb Konrads II. 1, S. 262 mit Anmerkung 5. Gegen diese Zuordnung sprechen jedoch gewichtige Gründe; vgl. dazu unten den Kommentar zu B 93.
Damit bleibt für eine Identifizierung mit dem Zeitzer Bischof der im Lüneburger Necrolog zum 25. Januar genannte Bischof übrig. Eine Zuweisung hat auch deshalb einiges für sich, als die BILLUNGER gerade in der  Regierungszeit HEINRICHS II. zu den sächsischen Bischöfen sehr intensive Kontakte hatten; vgl. dazu  oben S. 116.
In der Regierungszeit Hildiwards wurde das Bistum Zeitz in die Burg der EKKEHARDINER, Naumburg, verlegt.
Zur Bedeutung dieser Verlegung für das Verhältnis KONRADS II. zum sächsischen Adel s. oben S. 123 ff.
Allgemein zu Hildeward siehe Schlesinger, Kirchengeschichte Sachsens 1, S. 92ff und FW B 194; der Eintrag Hildewards begegnet zum 26.1. auch im Necrolog von St. Michael in Hildesheim.


Hildeward widersetzte sich der Widerherstellung des Bistums Merseburg von vornherein nicht.
 
 
 
 

Literatur:
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Althoff, Gerd: Adels- und Königsfamilien im Spiegel ihrer Memorialüberlieferung. Wilhelm Fink Verlag München 1984 Seite 293 - Bresslau, Harry: Jahrbücher des Deutschen Reiches unter Konrad  II., Verlag von Duncker & Humblot Leipzig 1879 Band I Seite 262 - Thietmar von Merseburg: Chronik. Freiherr vom Stein-Gedächtnisausgabe, Seite 242,286,316,318,380 -