Wuffo                                                       Bischof von Merseburg (1055-1058)
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    -15.4.1058
 

Sohn des N.N.
 

Black-Veldtrup Mechthild: Seite 205
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"Kaiserin Agnes (1043-1077) Quellenkritische Studien."

Bischof Wuffo von Merseburg, bis 1055 Domkämmerer in Eichstätt, hatte wie Engelhard von Magdeburg der Bischofsweihe des ebenfalls aus dem Eichstätter Domkapitel hervorgegangenen Gundekar von Eichstätt am 27. Dezember 1057 in Pöhlde beigewohnt.

Finckenstein Finck von: Seite 129
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"Bischof und Reich"

Gewisse Parallelen zu Azelins Werdegang finden sich bei seinem Nachfolger Woffo (1055-1058). Wie sein Vorgänger war auch er Bayer. Aus seiner Zugehörigkeit zum Eichstätter Domstift, als dessen Kämmerer er belegbar ist, wird seine Herkunft aus diesem Bistum abgeleitet. Nicht sicher, aber möglich, ist eine Mitgliedschaft in der Hofkapelle.
Ob verwandtschaftliche Beziehungen zwischen Woffo und seinem Vorgänger bestanden, ist unbekannt, auffällig jedoch, dass Woffo aus dem durch Bischof Heribert (1022-1024) im Sinne der Lothringer Reform geleiteten Eichstätter Domkapitel hervorging, womit Beziehungen Woffos zur Lothringer Reform sich ergeben, die auch schon bei seinem Vorgänger beobachtet wurden, und die einerseits auf Gesichtspunkte der Personalpolitik des Königs hindeuten, andererseits aber auch persönlich Verbindungen zwischen Azelin und Woffo hergestellt haben könnten.
Wichtig ist in unserem Zusammenhang aber auch, dass Woffo die Verehrung der ihm aus seiner Heimat vertrauten Eichstätter Bistumsheiligen Willibald und Wunnebald in Merseburg einführte, wodurch auch im sakralen Bereich eine dauerhafte Verbindung zwischen den bayerischen und ostsächsischen Bistum geschaffen wurden. Leider ist über die weitere Wirksamkeit Woffos, dessen Todesdatum sich zum 15. April 1058 errechnet, nichts bekannt.
 
 
 

Literatur:
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Black-Veldtrup Mechthild: Kaiserin Agnes (1043-1077) Quellenkritische Studien. Böhlau Verlag Köln Weimar Wien 1995 Seite 205 - Finckenstein, Albrecht Graf Finck von: Bischof und Reich. Untersuchungen zum Integrationsprozeß des ottonisch-frühsalischen Reiches (919-1056), Jan Thorbecke Verlag Sigmaringen 1989 Seite 129 -