Sohn des N.N.
Black-Veldtrup Mechthild: Seite 178,205
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"Kaiserin Agnes"
Am 2. Juli 1046 erfolgten in Meißen mehrere königliche
Schenkungen an den dortigen Bischof und das Domkapitel. Was HEINRICH
III. bewog, dem so selten bedachten Bistum und dem Domkapitel
gleichzeitig vier Schenkungsurkunden ausstellen zu lassen, wird sich wohl
nicht mehr völlig klären lassen; der Tod Ekkehards II. und die
Regelung seiner Nachfolge in den drei Marken haben dabei aber sicher eine
Rolle gespielt. Ob die Person des Bischofs Anlass für die Schenkung
an das Bistum gewesen sein könnte, bleibt unklar. Zwischen 1040 und
1046 hatte nämlich ein Bischofswechsel in Meißen stattgefunden;
in dem Diplom des Königs für die bischöfliche Kirche erscheint
erstmals Bischof Bruno, die hier als
Petent firmiert und dessen treue Dienste der Erwähnung wert sind.
Über seine Herkunft und seinen Werdegang ist nichts bekannt.
Die Anwesenheit Bischof Brunos
am Hof ist für den 27. Dezember 1057 in Pöhlde belegt, wahrscheinlich
hatte er auch schon an dem sächsischen Hoftag in Merseburg im Juni
des Jahres teilgenommen. Kurz vor der Entführung von Kaiserswerth
erhielt seine Kirche Anfang 1062 in Allstedt ob fidele servitium Brunonis
predicte aecclesiae episcopi eine Bestätigungsurkunde HEINRICHS
IV. über eine Schenkung, die Markward, ein Getreuer des
Königs, vorgenommen hatte [D H IV 80 vom 4.2.1062].