Bruno I.                                                   Bischof von Meißen (1046-1061)
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    -   1061
 

Sohn des N.N.
 

Black-Veldtrup Mechthild: Seite 178,205
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"Kaiserin Agnes"

Am 2. Juli 1046 erfolgten in Meißen mehrere königliche Schenkungen an den dortigen Bischof und das Domkapitel. Was HEINRICH III. bewog, dem so selten bedachten Bistum und dem Domkapitel gleichzeitig vier Schenkungsurkunden ausstellen zu lassen, wird sich wohl nicht mehr völlig klären lassen; der Tod Ekkehards II. und die Regelung seiner Nachfolge in den drei Marken haben dabei aber sicher eine Rolle gespielt. Ob die Person des Bischofs Anlass für die Schenkung an das Bistum gewesen sein könnte, bleibt unklar. Zwischen 1040 und 1046 hatte nämlich ein Bischofswechsel in Meißen stattgefunden; in dem Diplom des Königs für die bischöfliche Kirche erscheint erstmals Bischof Bruno, die hier als Petent firmiert und dessen treue Dienste der Erwähnung wert sind. Über seine Herkunft und seinen Werdegang ist nichts bekannt.
Die Anwesenheit Bischof Brunos am Hof ist für den 27. Dezember 1057 in Pöhlde belegt, wahrscheinlich hatte er auch schon an dem sächsischen Hoftag in Merseburg im Juni des Jahres teilgenommen. Kurz vor der Entführung von Kaiserswerth erhielt seine Kirche Anfang 1062 in Allstedt ob fidele servitium Brunonis predicte aecclesiae episcopi eine Bestätigungsurkunde HEINRICHS IV. über eine Schenkung, die Markward, ein Getreuer des Königs, vorgenommen hatte [D H IV 80 vom 4.2.1062].