Otwin                                                       Bischof von Hildesheim (954-984)
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    -1.12.984
 

Sohn des N.N.
 

Althoff Gerd: Seite 336
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"Adels- und Königsfamilien im Spiegel ihrer Memorialüberlieferung"

                                                               B 173

Me:     1.12.   Ottuuinus eps Hi(ldesheimensis)        +  974      Hildesheim

(Es.) Otwinwar vor seiner Erhebung Mitglied der Hofkapelle und Abt des Klosters St. Moritz in Magdeburg; vgl. Claude, Geschichte des Erzbistums Magdeburg 1, Seite 38f.
Zu seiner Tätigkeit in Hildesheim und der Bedeutung Hildesheims für die ottonische Familie vgl. Heinemann, Hildesheim, Seite 22f; Bertram, Hildesheim, Seite 52ff.; Klewitz, Hofkapelle, Seite 118f. sowie FW B 56.


Otwin erhielt seine Ausbildung auf der Reichenau und war vor seiner Erhebung zum Bischof Mitglied der Hofkapelle und Abt des Klosters St. Moritz in Magdeburg. Er hatte durch seine Verbindung mit dem Mutterkloster Reichenau viel zur Hebung des geistigen Lebens in seiner Diözese beigetragen.

Trillmich Werner:
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„Kaiser Konrad II. und seine Zeit“

Otwin, ein Reichenauer Mönch, der dann Abt des Magdeburger Moritz-Klosters geworden war, regte als Bischof (954-983) die Abfassung inhaltsreicher, leider verlorener Annalen an. Thangmar verfasste eine Lebensbeschreibung seines berühmten Schülers Bernward.
 
 
 
 

Literatur:
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Althoff Gerd: Adels- und Königsfamilien im Spiegel ihrer Memorialüberlieferung. Studien zum Totengedenken der Billunger und Ottonen. Wilhelm Fink Verlag München 1984, Seite 209,215,336 B 173 - Claude, Dietrich: Geschichte des Erzbistums Magdeburg bis ins 12. Jahrhundert, Mitteldeutsche Forschungen 67, Böhlau Verlag Köln 1972 Band I Seite 38f. - Thietmar von Merseburg: Chronik. Freiherr vom Stein-Gedächtnisausgabe, Seite 46,56,124 - Trillmich Werner: Kaiser Konrad II. und seine Zeit. Europa Union Verlag Bonn 1991 -