Sohn des N.N.
Althoff Gerd: Seite 295
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"Adels- und Königsfamilien im Spiegel ihrer Memorialüberlieferung"
B 18
Lü: 25.3. Hiza eps ? + 1030 Prag ? + 1054 Hildesheim
Als Todestag des Prager Bischofs Hiza ist anderweilig
der 30. Januar überliefert; vgl. Hilsch, Der Bischof von Prag und
das Reich, Seite 37. Wedekind, Noten 3, Seite 328 identifiziert den Eintrag
mit Bischof Azelin von Hildesheim,
der am 8. März starb; vgl. Hauck, Kirchengeschichte Deutschlands
3, Seite 986. Da das römische Datum für den 25. März
VIII. Kal. Aprilis, für den 8. März VIII. Id. Martii lautet,
scheint eine Verwechslung nicht ganz ausgeschlossen, zumal Acelin
der einzige Hildesheimer Bischof zwischen 928 und 1079 wäre,
der nicht in das Lüneburger Necrolog eingetragen wurde. Acelin
und Hiza sind jedoch Kurzfornmen verschiedener Namen, so daß namenkundliche
Argumente gegen eine Zuweisung sprechen, die daher in keinem der beiden
in Frage kommenden Fälle mit hinreichender Sicherheit möglich
ist.
Aus dem Paderborner Domkapitel hervorgegangen waren außer
Bischof Imad der 1060 von der Kaiserin Agnes
ernannte Magdeburger Dompropst Friedrich, später Bischof von Münster
sowie möglicherweise auch Bischof Azelin.
Bischof
Azelin von Hildesheim erhielt, wohl im November 1051,
die Komitate der BRUNONEN als Entgelt für seine Teilnahme am Ungarnfeldzug
desselben Jahres.
Bischof Azelin
stammte aus Bayern und war der Onkel Bischof Azelins von Merseburg.
Literatur:
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Althoff Gerd: Adels- und Königsfamilien im
Spiegel ihrer Memorialüberlieferung. Studien zum Totengedenken der
Billunger und Ottonen. Wilhelm Fink Verlag München 1984, Seite 295
B 295 -
Black-Veldtrup, Mechthild: Kaiserin Agnes (1043-1077)
Quellenkritische Studien, Böhlau Verlag Köln 1995, Seite 200,249,254
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