Hildigrim II. der Jüngere                             Bischof von Halberstadt (853-886)
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    -21.12.886
 

Sohn des N.N.
 

Althoff Gerd: Seite 340
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"Adels- und Königsfamilien im Spiegel ihrer Memorialüberlieferung"

                                                               B 188

Me:      21.12.   Hildigrimus eps iun(ior)     +  886      Halberstadt

(Es.) Hildegrim stellt eine der Übernahmen aus älteren Vorlagen vor dem Beginn des eigenständigen ottonischen Gedenkens dar.
Es gibt starke Indizien dafür, daß für das 9. und beginnende 10. Jahrhundert die Gedenktradition der Halberstädter Domkirche bei der Anlage eines ottonischen Familiennecrologs übernommen wurde; siehe dazu oben Seite 190.
Allgemein zu Hildegrim vgl. Fritzsch, Die Besetzung des Halberstädter Bistums, Seite 15f.; Jäschke, Halberstädter Bischofschronik, Seite 190ff. sowie neuerdings Schmid, Die 'Liudgeriden'. Erscheinung und Problematik einer Adelsfamilie; Seite 83.
Zu Todesdatum: Hauck, Kirchengeschichte Deutschlands 2, Seite 808.


Hildigrim II. der Jüngere war ein Verwandter des Bischofs Liudger von Münster.
 
 
 
 

Literatur:
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Althoff Gerd: Adels- und Königsfamilien im Spiegel ihrer Memorialüberlieferung. Studien zum Totengedenken der Billunger und Ottonen. Wilhelm Fink Verlag München 1984, Seite 190,340 B 188 -
Schmid Karl: Die 'Liudgeriden'. Erscheinung und Problematik einer Adelsfamilie. in: Gebetsgedenken und adliges Selbstverständnis im Mittelalter. Ausgewählte Beiträge, Jan Thorbecke Verlag Sigmaringen 1983, Seite 317,323,326-328 -