Hildigrim I.                                                Bischof von Halberstadt (804-827)
--------------                                               Bischof von Chalon-sur-Marne (802-827)
    -19.6.827                                              Rektor von Werden
 

Sohn des Grafen Thiadgrim und der Liafburg, Tochter von Graf Nothard; Bruder des Bischofs Liudger von Münster
 

Althoff Gerd: Seite 306
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"Adels- und Königsfamilien im Spiegel ihrer Memorialüberlieferung"

                                                              B 62

Me:      19.6.   Hildigrimus eps senior     +  827     Chalon-sur-Marne und Halberstadt

(Es.) Hildegrim gehört zu dem Personenkreis, der beim Beginn des ottonischen Gedenkens aus älteren Vorlagen übernommen wurde. Es ist wahrscheinlich, daß diese Übernahmen aus der Gedenktradition der Halberstädter Bischofskirche stammen, siehe dazu oben Seite 190.
Allgemein zu Hildegrim vgl. Fritzsch, Die Besetzung des Halberstädter Bistums, Seite 11ff.; Jäschke, Die älteste Halberstädter Bischofschronik, passim, besonders Seite 280ff.; Schmid, Die 'Liudgeriden'. Erscheinung und Problematik einer Adelsfamilie; Seite 79ff.
Zu Todesdatum: Hauck, Kirchengeschichte Deutschlands 2, Seite 807.


Hildigrim regierte spätestens seit 819 gemeinsam mit seinem Neffen Gerfrid über das Kloster Werden.
 
 
 
 

Literatur:
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Althoff Gerd: Adels- und Königsfamilien im Spiegel ihrer Memorialüberlieferung. Studien zum Totengedenken der Billunger und Ottonen. Wilhelm Fink Verlag München 1984, Seite 190,306 B 62 -
Schmid Karl: Die 'Liudgeriden'. Erscheinung und Problematik einer Adelsfamilie. in: Gebetsgedenken und adliges Selbstverständnis im Mittelalter. Ausgewählte Beiträge, Jan Thorbecke Verlag Sigmaringen 1983, Seite 317,323,326-328 -