Jüngerer Sohn des Grafen Diepold II. von Berg
und der Gisela von Andechs, Tochter von Graf Berthold IV.
Bosl’s Bayerische Biographie: Seite 568
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Otto II., Bischof von Freising 12./13. Jh.
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Vater: Diepold von Berg
Mutter: Gisela von Andechs-Meranien
Der mütterlicherseits von den ANDECHSERN abstammende
Otto war 1184-1220 Freisinger Bischof.
Drei seiner Brüder waren ebenfalls Bischöfe
bzw. Äbte.
Vor seiner Wahl Domherr in Magdeburg.
Von den kriegerischen Auseinandersetzungen nach der Doppelwahl
1198 wurde auch sein Bistum in Mitleidenschaft gezogen.
Er erhob in Freising die Gebeine des heiligen Korbinian
und führte den 20. November als seinen Festtag ein
Zur wirtschaftlichen Förderung der österreichischen
Besitzungen des Bistums, um deren Erhalt er mit Erfolg kämpfte, erwirkte
er 1189 Gerichts-, Markt- und Burgrecht. Verfasser einer deutschsprachigen
Anachoretenlegende von Barlaan und Josaphat.
Literatur:
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Tyroller, Genealogie des altbayerischen Adels im Hochmittelalter,
1957ff; Meichelbeck/Baumgärtner, Geschichte der Stadt Freising und
seiner Bischöfe, 1854.
Otto von Berg
wurde als Domherr von Magdeburg 1184 zum Bischof von
Freising gewählt, bald darauf von Kaiser und Papst bestätigt
und investiert. Er regte anscheinend die Anlage eines weiteren Traditionsbuches
des Hochstifts an und übertrug selbst den umfangreichen Barlaam-Roman
nach der lateinischen Vorlage in deutsche Verse. Er starb am 17. März
1220.