Otto II. von Berg                                      Bischof von Freising (1184-1220)
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    -17.3.1220
 

Jüngerer Sohn des Grafen Diepold II. von Berg und der Gisela von Andechs, Tochter von Graf Berthold IV.
 

Bosl’s Bayerische Biographie: Seite 568
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Otto II., Bischof von Freising 12./13. Jh.
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Vater: Diepold von Berg

Mutter: Gisela von Andechs-Meranien

Der mütterlicherseits von den ANDECHSERN abstammende Otto war 1184-1220 Freisinger Bischof.
Drei seiner Brüder waren ebenfalls Bischöfe bzw. Äbte.
Vor seiner Wahl Domherr in Magdeburg.
Von den kriegerischen Auseinandersetzungen nach der Doppelwahl 1198 wurde auch sein Bistum in Mitleidenschaft gezogen.
Er erhob in Freising die Gebeine des heiligen Korbinian und führte den 20. November als seinen Festtag ein
Zur wirtschaftlichen Förderung der österreichischen Besitzungen des Bistums, um deren Erhalt er mit Erfolg kämpfte, erwirkte er 1189 Gerichts-, Markt- und Burgrecht. Verfasser einer deutschsprachigen Anachoretenlegende von Barlaan und Josaphat.

Literatur:
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Tyroller, Genealogie des altbayerischen Adels im Hochmittelalter, 1957ff; Meichelbeck/Baumgärtner, Geschichte der Stadt Freising und seiner Bischöfe, 1854.


Eberl Immo: Seite 39
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"Die Grafen von Berg" in: Ulm und Oberschwaben, Zeitschrift für Geschichte und Kunst

Otto von Berg wurde als Domherr von Magdeburg 1184 zum Bischof von Freising gewählt, bald darauf von Kaiser und Papst bestätigt und investiert. Er regte anscheinend die Anlage eines weiteren Traditionsbuches des Hochstifts an und übertrug selbst den umfangreichen Barlaam-Roman nach der lateinischen Vorlage in deutsche Verse. Er starb am 17. März 1220.