Sohn des N.N.
Bosl’s Bayerische Biographie: Seite 4
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Adalbert (Albert), Bischof von Freising
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+ 11.11.1188
Entstammte vermutlich dem Freisinger Ministerialengeschlecht
derer von Harthausen (südöstlich München; oder Harthausen
bei Freising?).
Gelangte als Nachfolger von Bischof Otto I. der Große
1158 durch die staufische Förderung
von Reichs- und Reichskirchenministerialen auf den Bischofsstuhl.
War vorher in Freising Domdekan und Dompropst.
Bischof 1158-1184.
Konnte den Einfluß der wittelsbachischen
Vögte auf die Freisinger Kirche durch Einschränkung ihrer Rechte
(1164) weiter zurückdrängen.
Erlangte vom Herzog von Österreich weitgehende Freiheiten
für die dort gelegenen Besitzungen Freisings.
Während seiner Sedenzzeit Anlage des ältesten
erhaltenen Urbars der Freisinger Kirche und Wiederaufbau des 1159 bei einem
Brand von Domberg und Stadt zerstörten Domes.
In der Reichspolitik auf Seiten BARBAROSSAS,
aber im Schisma zwischen Papst Alexander III. und dem staufischen
Gegen-Papst
Paschalis III. reserviert.
Literatur:
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NDB 1, Meichelbeck/Baumgärtner Geschichte der Stadt
Freising und ihrer Bischöfe, 1854; G. Flohrschütz, Die Freisinger
Dienstmannen im 12. Jahrhundert, in: OA 97, 1973.