Sohn des N.N.
Nach Finck von Finckenstein Verwandter Heinrichs
des Zänkers
Megingaud entstammte einer vornehmen Familie. Die kraftvolle und ungeschlachte Persönlichkeit dieses Bischofs scheint nur schwer in das geistliche Amt zu passen. Er bekam am 11. Januar 1002 auf Intervention des kaiserlichen Kapellans Hugo einen Wildbann, den einst Bischof Erkanbald von Eichstätt von König Ludwig empfangen hatte. Er wurde als freilich etwas unfügsamer Verwandter König HEINRICHS II. und als Freund Bischof Bruns von Augsburg bezeichnet und machte dem Kaiser bisweilen Schwierigkeiten. Er war durch seine Esslust und Trinkfreude sowie durch seine leicht entflammbare Reizbarkeit bekannt, während er für seine kirchlichen Amtshandlungen wenig Interesse aufbrachte.
Görich Knut: Seite 134,137
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"Otto III. Romanus Saxonicus et Italicus."
Auch Bischof Megingaud von Eichstätt
und Bischof Lambert von Konstanz haben sich 1002 mit ihrem Kontingent beim
Kaiser eingefunden.
Von einem vergleichbar engen Verhältnis des
Bischofs Megingaud zu Kaiser
OTTO III. ist dagegen nichts bekannt; allerdings stand er in
freundschaftlicher Verbindung zu Heinrich von Würzburg, dessen Erhebung
durch den sapiens imperator er anektodenhafter Überlieferung zufolge
besonders gelobt haben soll.