Megingaud                                               Bischof von Eichstätt (991-1015)
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    -28.4.1015
 

Sohn des N.N.
Nach Finck von Finckenstein Verwandter Heinrichs des Zänkers
 

Megingaud entstammte einer vornehmen Familie. Die kraftvolle und ungeschlachte Persönlichkeit dieses Bischofs scheint nur schwer in das geistliche Amt zu passen. Er bekam am 11. Januar 1002 auf Intervention des kaiserlichen Kapellans Hugo einen Wildbann, den einst Bischof Erkanbald von Eichstätt von König Ludwig empfangen hatte. Er wurde als freilich etwas unfügsamer Verwandter König HEINRICHS II. und als Freund Bischof Bruns von Augsburg bezeichnet und machte dem Kaiser bisweilen Schwierigkeiten. Er war durch seine Esslust und Trinkfreude sowie durch seine leicht entflammbare Reizbarkeit bekannt, während er für seine kirchlichen Amtshandlungen wenig Interesse aufbrachte.

Görich Knut: Seite 134,137
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"Otto III. Romanus Saxonicus et Italicus."

Auch Bischof Megingaud von Eichstätt und Bischof Lambert von Konstanz haben sich 1002 mit ihrem Kontingent beim Kaiser eingefunden.
Von einem vergleichbar engen Verhältnis des Bischofs Megingaud zu Kaiser OTTO III. ist dagegen nichts bekannt; allerdings stand er in freundschaftlicher Verbindung zu Heinrich von Würzburg, dessen Erhebung durch den sapiens imperator er anektodenhafter Überlieferung zufolge besonders gelobt haben soll.