Sohn des N.N.
Finckenstein Finck von: Seite 146
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"Bischöfe und Reich"
Mit der 1049 erfolgten Ordination Altwins
(1049-1097)
erhielt das Bistum
nach längerer Vakanz einen Bischof, der zuvor Propst, vielleicht
in Salzburg, und - einer späteren Nachricht zufolge - Bayer
war. Seine quellenmäßig belegbare Rolle als Bischof beginnt
1056 anlässlich einer Schenkung des Königs an ihn. Nach dem Tode
HEINRICHS III. ist Altwin
schon bald in der Umgebung der Kaiserin-Witwe und des jungen
Königs HEINRICHS IV. anzutreffen
und hat in der Folgezeit während eines ungewöhnlich langen Pontifikats
bis 1097 zu den treuesten Anhängern
HEINRICHS
IV. gehört, was zu seiner zeitweiligen Vertreibung aus
Brixen, wo ein Gegen-Bischof erhoben wurde, geführt hat. Nach 48-jährigem
Pontifikat ist er am 28. Februar 1097 wahrscheinlich in Brixen gestorben.