Heito (Haito, Hatto)                                  Bischof von Basel (803-823)
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762/63-17.3.836
 

Sohn des N.N.
 

Lexikon des Mittelalters: Band IV Spalte 2113
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Heito (Haito, Hatto), Bischof von Basel 803-823
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* 762/63, + 17. März 836

Wohl alemannischer Herkunft, mit fünf Jahren der Abtei Reichenau übergeben, Mönch, Leiter der Klosterschule; 811 Teilnehmer einer kaiserlichen Gesandtschaft in Konstantinopel. Heito veranlasste den Neubau des Doms von Basel und der 816 eingeweihten Klosterkirche auf der Reichenau. Im selben Jahr nahm er an der Aachener Reformsynode teil, ist aber wohl kaum Verfasser der Murbacher Statuten. Nach 816 entsandte Heito zwei Reichenauer Mönche nach Aachen zur Beschaffung eines authentischen Exemplars der Regula Benedicti; er ist vermutliche Verfasser des St. Galler Klosterplans. Heito zeigte reges Interesse für Jenseitsvisionen. Kurz nach seiner Resignation (823), nach der er bis zu seinem Tode als einfacher Mönch auf der Reichenau lebte, wurde vermutlich auf seine Veranlassung das Reichenauer Verbrüderungsbuch angelegt.

Literatur:
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Helvetia Sacra III/1, 1070 [Q., Lit] - Verf.-Lex. III, 939ff. - C. Müller, "Wettinus - Guetinus - Uguetinus" ... (Fschr. H. Haefele, 1985), 23-36.