Sohn des N.N.
Althoff Gerd: Seite 300
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"Adels- und Königsfamilien im Spiegel ihrer Memorialüberlieferung"
B 40
Me: 5.5. Sicco eps + 1006 Augsburg
(Es.) Über die Herkunft Bischof
Siegfrieds, der im Merseburger Necrolog mit einer Kurzform seines Namens
genannt wird, ist nichts Sicheres bekannt.
Hypothetisch bleibt die Gleichsetzung
Siegfrieds
mit
dem königlichen Kapellan Siggo (vgl. Volkert-Zoepfl, Regesten
der Bischöfe von Augsburg, Nr. 288; Fleckenstein, Hofkapelle 2, Seite
90 und 115), auch wenn sie durch die Schreibung des Bischofs
Siegfried
im Merseburger Necrolog eine weitere Stütze
erhält.
Siegfried unterstützte
von Anfang an die Königskandidatur HEINRICHS
II., vgl. Volkert-Zoepfl, Nr. 213.
Es ist daher nicht ausgeschlossen,
daß der Augsburger Bischof zu der Necrologtradition zu rechnen
ist, die HEINRICH II. 1017
aus Bayern nach Merseburg transferieren ließ, siehe dazu oben Seite
198.
Allgemein siehe auch FW B 123.
Zum Todesdatum: Volkert-Zoepfl,
Nr. 216.
Unbekannter Herkunft.
Im Jahr 1000 Bischof von Augsburg.
1001 Teilnahme an den Synoden von Rom und Todi, 1002
in Paterno beim Tod Kaiser OTTOS III.
anwesend.
Gute Beziehungen zu Kaiser HEINRICH
II.
Literatur:
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F. Zoepfl, Bistum Augsburg 1.
Im Unterschied zu den anderen Bischöfen waren Notger
von Lüttich,
Siegfried von Augsburg
und Hugo II. von Zeitz bereits zu Weihnachten 1001 in Todi. Eine sichere
Aussage über den Zeitpunkt der Ankunft der drei Bischöfe lässt
sich aufgrund der lückenhaften Quellen nicht machen, es ist aber nicht
auszuschließen, dass außer Notger von Lüttich auch
Siegfried von Augsburg direkt
aus seiner Heimatdiözese noch rechtzeitig zur Synode eingetroffen
ist. Ob Siegfried Mitglied der königlichen
Hofkapelle war, ist unsicher.
Literatur:
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Althoff Gerd: Adels- und Königsfamilien im
Spiegel ihrer Memorialüberlieferung. Studien zum Totengedenken der
Billunger und Ottonen. Wilhelm Fink Verlag München 1984, Seite 198,300
B 40 -
Bosl, Karl: Bosls Bayerische Biographie, Verlag
Friedrich Pustet Regensburg 1983 Seite 727 - Görich Knut: Otto
III. Romanus Saxonicus et Italicus. Jan Thorbecke Verlag Sigmaringen 1995
Seite 134-136 -