Siegfried I.                                                 Bischof von Augsburg (1001-1006)
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    -5.5.1006
 

Sohn des N.N.
 

Althoff Gerd: Seite 300
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"Adels- und Königsfamilien im Spiegel ihrer Memorialüberlieferung"

                                                                B 40

Me:     5.5.  Sicco eps     +  1006   Augsburg

(Es.) Über die Herkunft Bischof Siegfrieds, der im Merseburger Necrolog mit einer Kurzform seines Namens genannt wird, ist nichts Sicheres bekannt.
Hypothetisch bleibt die Gleichsetzung Siegfrieds mit dem königlichen Kapellan Siggo (vgl. Volkert-Zoepfl, Regesten der Bischöfe von Augsburg, Nr. 288; Fleckenstein, Hofkapelle 2, Seite 90 und 115), auch wenn sie durch die Schreibung des Bischofs Siegfried im Merseburger Necrolog eine weitere Stütze erhält.
Siegfried unterstützte von Anfang an die Königskandidatur HEINRICHS II., vgl. Volkert-Zoepfl, Nr. 213.
Es ist daher nicht ausgeschlossen, daß der Augsburger Bischof zu der Necrologtradition zu rechnen ist, die HEINRICH II. 1017 aus Bayern nach Merseburg transferieren ließ, siehe dazu oben Seite 198.
Allgemein siehe auch FW B 123.
Zum Todesdatum: Volkert-Zoepfl, Nr. 216.


Bosl’s Bayerische Biographie: Seite 727
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Siegfried I., Bischof von Augsburg
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     + 4.5.1006
      Augsburg

Unbekannter Herkunft.
Im Jahr 1000 Bischof von Augsburg.
1001 Teilnahme an den Synoden von Rom und Todi, 1002 in Paterno beim Tod Kaiser OTTOS III. anwesend.
Gute Beziehungen zu Kaiser HEINRICH II.

Literatur:
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F. Zoepfl, Bistum Augsburg 1.


Görich Knut: Seite 134-136
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"Otto III. Romanus Saxonicus et Italicus."

Im Unterschied zu den anderen Bischöfen waren Notger von Lüttich, Siegfried von Augsburg und Hugo II. von Zeitz bereits zu Weihnachten 1001 in Todi. Eine sichere Aussage über den Zeitpunkt der Ankunft der drei Bischöfe lässt sich aufgrund der lückenhaften Quellen nicht machen, es ist aber nicht auszuschließen, dass außer Notger von Lüttich auch Siegfried von Augsburg direkt aus seiner Heimatdiözese noch rechtzeitig zur Synode eingetroffen ist. Ob Siegfried Mitglied der königlichen Hofkapelle war, ist unsicher.
 
 
 
 

Literatur:
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Althoff Gerd: Adels- und Königsfamilien im Spiegel ihrer Memorialüberlieferung. Studien zum Totengedenken der Billunger und Ottonen. Wilhelm Fink Verlag München 1984, Seite 198,300 B 40 -
Bosl, Karl: Bosls Bayerische Biographie, Verlag Friedrich Pustet Regensburg 1983 Seite 727 - Görich Knut: Otto III. Romanus Saxonicus et Italicus. Jan Thorbecke Verlag Sigmaringen 1995 Seite 134-136 -