Jüngerer Sohn des Grafen Rudolf I. von Altdorf
Bosl’s Bayerische Biographie: Seite 188
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Eticho, Bischof von Augsburg
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+ 24.6.988
Womöglich welfischer
Abstammung, Sohn Rudolfs I.
982-988
Bischof von Augsburg
Urkundlich nur durch eine Güterübertragung
in Südtirol an den Bischof von Säben bekannt.
Literatur:
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F. Zoepfl, Bistum Augsburg 1.
B 65
Me: 24.6. Etich eps + 988 Augsburg
Etichos Name ist in
der Liste der Hildesheimer Domkleriker enthalten. Da aus dem Hildesheimer
Kapitel sehr viele Kapelläne hervorgingen (vgl. Klewitz, Hofkapelle,
S. 108 f.), liegt die Vermutung nahe, dass auch Etich
der
königlichen Kapelle angehörte, bevor er Bischof von Augsburg
wurde; vgl. Volkert-Zoepfl, Regesten der Bischöfe von Augsburg, Nr.
175.
Etich könnte
zu der Necrologtradition gehören, die HEINRICH
II. 1017 aus Bayern nach Merseburg
transferieren ließ, s. dazu S. 198.
Über seine Regierungszeit in Augsburg ist wenig
bekannt, vgl. Zoepfl, Das Bistum Augsburg und seine Bischöfe, S. 79.
Zum Todestag vgl. Volkert-Zoepfl, Nr. 178.
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Literatur:
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Althoff Gerd: Adels- und Königsfamilien im
Spiegel ihrer Memorialüberlieferung. Wilhelm Fink Verlag München
1984 Seite 307 - Bosl, Karl: Bosls Bayerische Biographie, Verlag
Friedrich Pustet Regensburg 1983 Seite 188 - Schneidmüller
Bernd: Die Welfen. Herrschaft und Erinnerung. W. Kohlhammer GmbH Stuttgart
Berlin Köln 2000 -