Sohn des N.N.
Bosl’s Bayerische Biographie: Seite 174
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Embriko, Bischof von Augsburg
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+ 30.7.1077
Vielleicht aus der Familie der Grafen von Leiningen
Dompropst von Mainz und als solcher wahrscheinlich
Verfasser einer „vita Mahumeti“.
1063 Bischof von Augsburg.
Stattete das Domkapitel mit Gütern aus, errichtete
die St. Martinskirche in Augsburg den Neubau von St. Afra. Weihte 1065
den Dom, vollendete den Bau von St. Stephan 1069.
1071 Teilnahme an der Synode zu Mainz und Gründung
des Klosters St. Gertrud in Augsburg.
1074 Vermittlung des Friedens zwischen Sachsen und König
HEINRICH IV.
1074 Weihe der Kirche in Hohenwart.
1077 mit HEINRICH IV.
vor Canossa
Literatur:
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F. Zoepfl, Bistum Augsburg 1; Lebensbilder Schwaben 6.
Dieser Kapellan Emricho
wird mit dem Mainzer Dompropst und späteren Augsburger
Bischof (1063-1077) und Parteigänger HEINRICHS
IV. identifiziert. Ob der in den beiden Urkunden als Graf im
Lahngau genannte
Imbricho als Verwandter (vielleicht Vater) des
nur unter der Regentschaft von Agnes
nachweisbaren Kapellans anzusehen ist, muß dahingestellt bleiben.
Außer dem Mainzer Erzbischof Siegfried, den Agnes
1060 auf den Erzstuhl erhob und für den sie in Rom das Pallium erbat,
wird mit dem zeitweiligen
Mainzer Dompropst Embricho
somit eine weitere persönliche Beziehung der Kaiserin nach
Mainz und zum Mainzer Dom erkennbar, in dessen Necrolog sie als Wohltäterin
eingetragen ist.
Literatur:
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Black-Veldtrup Mechthild: Kaiserin Agnes (1043-1077)
Quellenkritische Studien. Böhlau Verlag Köln Weimar Wien 1995
Seite 334 - Bosl, Karl: Bosls Bayerische Biographie, Verlag Friedrich
Pustet Regensburg 1983 Seite 174 - Die Salier und das Reich, hg.
Stefan Weinfurter, Jan Thorbecke Verlag 1991, Band II Seite 256,260,262
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