Heribert                                                    Bischof von Eichstätt (1022-1042)
----------
    -24.7.1042
     Freising

Sohn des NN; Neffe des Erzbischofs Heribert von Köln
 

Lexikon des Mittelalters: Band IV Seite 2155
********************
Heribert,  Bischof von Eichstätt
-----------
     + 24. Juli 1042

Aus hochfreiem rheinfränkischen Geschlecht, Neffe Erzbischof Heriberts von Köln und Bischof Heinrichs von Würzburg; 1022 von Kaiser HEINRICH II. zum Bischof ernannt, leitete er in Eichstätt eine lebhafte Bautätigkeit ein. Sein Plan einer Verlegung des Bischofssitzes nach Neuburg an der Donau wurde nicht verwirklicht.Von seinen liturgischen Dichtungen sind 6 Hymnen überliefert (AnalHym 50, 290-296)

Quellen:
----------
F. Heidingsfelder, Reg. der Bf.e v. Eichstätt, 1938, 58-65, Nr. 162-178 - St. Weinfurter, Die Gesch. der Eichstätter Bf.e des Anonymus Haserinus, 1987

Literatur:
-----------
NDB VIII, 614 - Verf.-Lex. III, 1042f. - St. Weinfurter, Sancta Aureatensis Ecclesia, TBLG 49, 1986, 3-40.


Bosl’s Bayerische Biographie: Seite 334
************************
Heribert,  Bischof von Eichstätt
-----------
     + 24.7.1042
      Freising

Aus rheinisch-fränkischem Hochadelsgeschlecht: Ausbildung an der Domschule in Würzburg.
Von Kaiser HEINRICH II. 1022 zum Bischof von Eichstätt ernannt.
Angehöriger der Gorze-Trierer Reform, Reorganisator des Bistums.
Umgestaltung des Stiftes St. Walburg in ein Benediktinerkloster.

Literatur:
------------
NDB 8.


Heribert entstammte einem hochangesehenen rheinfränkischen Geschlecht und konnte Erzbischof Heribert von Köln, Heinrich I. von Würzburg sowie Abt Williram von Ebersberg zu seinen Verwandten zählen. Er war hochgebildet und durch seine Baulust entstanden Härten für das Volk.
 
 
 
 
 
 
 
 
 


Copyright 2002 Karl-Heinz Schreiber - http://www.genealogie-mittelalter.de