Tochter des N.N.
Werner Karl Ferdinand: Seite 446
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"Die Nachkommen Karls des Großen bis um das Jahr
1000 (1.-8. Generation)"
III. Generation
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LOTHARS
Geburtsjahr ist durch das Epitaph (his tricenos ... attigit ... annos,
nicht etwa allgemein "sexagenarius") gesichert. Die Hochzeit mit Ermengard
(über die Familie ihres Vaters, das Haus der ETICHONEN, vgl.
F. Vollmer, in Tellenbach; Stud. 137-184) ist nicht genau auf 821 X 15
datiert (so Brandenburg); sie fand vielmehr auf einem Hoftag in Diedenhofen
statt, die seinerseits von den Reichsannalen
medio mense im Oktober
821 datiert wird.
Brandenburg erwähnt die Freilassungsurkunde LOTHARS
I. für seine Konkubine Doda
(851 IV 19, D 113 der Ausgabe von Th. Schieffer, MGH., BM² 1144) und
eine weitere Urkunde (BM² 1172, ed. Schieffer nr. 138). In ihr tritt
Doda,
die Mutter von LOTHARS unehelichem
Sohn Karlmann, 855 VII 9 als Intervenientin
auf, lebte also noch kurz vor dem Eintritt LOTHARS
ins Kloster in der Nähe des Kaisers, der sie femina nostra
nennt! Das wird bei Brandenburg nicht deutlich, da er versehentlich als
Terminus post von Dodas Tod "852 9.
VII." statt 855 druckt. Auch fehlt auf der Tafel die zweite Konkubine LOTHARS,
die er sich ebenfalls aus der Krondomäne nahm (Ann. Bert. 853, ed.
Grat 67).
Nach dem Tod der Kaiserin Irmingard
(851) legalisierte LOTHAR sein Verhältnis
zu der "Magd" Doda, die ihm noch
einen, früh verstorbenen Sohn schenkte.
Kinder:
Karlmann
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Literatur:
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Dümmler Ernst: Geschichte des Ostfränkischen
Reiches. Verlag von Duncker und Humblot Berlin 1865 Band I Seite 378 -
Schieffer
Rudolf: Die Karolinger. W. Kohlhammer GmbH Stuttgart Berlin Köln 1992,
Seite 147 -