Karl von Bourbon                                  Kardinal 1583, Erzbischof von Rouen 1590
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30.3.1562-30.7.1594
 

Jüngerer Sohn des Herzogs Ludwig I. von Bourbon-Conde aus seiner 1. Ehe mit der Eleonore von Roye, Tochter von Graf Karl
 

Thiele Andreas: Band II Teilband 1 Tafel 85
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"Erzählende genealogische Stammtafeln"

Karl de Bourbon, schwach an Körper und Geist, wurde als Waise streng katholisch erzogen und neigte zu billigen Possen und Prasserei. Er war eitel und habgierig und orientierte sich an seinem ähnlich gearteten Onkel, Kardinal Karl de Bourbon, der ihn förderte. Er wurde Abt von St. Denis, St. Germain-des-Pres, Ourcamp und Bourgeuil, 1582 Koadjutor von Rouen, 1583 Kardinal, 1590 Erzbischof von Rouen und Pair de France. Karl anerkannte 1589, obwohl Hugenottenhasser, seinen königlichen Cousin Heinrich IV. und wurde Chef des Staatsrates und Großsiegelbewahrer; ging aber bald von ihm zu den GUISEN zurück und erstrebte selbst die Krone. Er scheiterte an den GUISEN und siechte zuletzt stark, eventuelle durch Gift. Es gab über ihn etliche Spottlieder.
 
 
 
 
 
 
 
 
 


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