Allein die Pssio minor sancti Kiliani bietet die Rekonstruktionsmöglichkeit
der mainfränkischen Herzogsreihe. Der Quelle zufolge waren die Eltern
des letzten Herzogs Heden II. ein dux Gozbert und seine Gemahlin
Geilana
(die vorher mit einem nicht namentlich bekannten Bruder
Gozberts
verheiratet gewesen sein soll). Dux Gozbert wiederum wird als Sohn
Hetanis senioris, qui fuit filius Hruodis bezeichnet.
Obgleich nicht ausdrücklich betont, darf doch mit Sicherheit angenommen
werden, daß die beiden genannten Personen
Heden der Ältere
und
Hruodi bereits Herzöge des mainfränkischen Raumes
waren. Für Würzburg und Mainfranken gilt also laut Passio I die
Herzogsreihe
Hruodi - Heden I.-
Gozbert - Heden
II. [So verstand es auch die Passio. Auch wenn es sich um eine Passio,
das heißt Legende im Sinne Lotters (F. Lotter, Severinus von Noricum.
Legende und historische Wirksamkeit 1976 Seite 1-20), handelt, legt sie
Wert auf die Rahmengegebenheiten. Für den Schreiber des 8. und 9.
Jahrhunderts waren diese Herzogsnamen bekannt. Wären die Vorfahren
Gozberts
noch keine Herzöge gewesen, hätte er sicherlich dazu eine Bemerkung
geacht.]
Der irische Missionar Kilian wirkte in Würzburg
unter dem dux Gozbert und seiner Gemahlin Geilana. Nach allgemeiner
Auffassung wurde Kilian mit seinen Gefährten um 689 enthauptet; er
wird wohl erst wenige Jahre vorher nach Würzburg gekommen sein. Das
ergibt einen ersten Datierungsfixpunkt für den dux Gozbert.
Wenn die Passio weiterhin - zeitraffend - berichtet, daß die Strafe
Gottes alle Schuldigen ereilt habe, den Mörder, die Herzogs-Gemahlin
Geilana, ferner Herzog Gozbert, den seine Knechte mit dem Schwert
getötet haben sollen, schließlich seinen Sohn Heden II.,
den das Volk der O-Franken aus dem Reiche vertrieben habe, so bedarf es
noch genauer Datierungsmöglichkeiten. 704 stellt derdux Heden II.
eine Urkunde aus, die seine Gemahlin Theodrada und sein Sohn
Thuringus (filius Hedeni) mitunterzeichnen. Das heißt,
daß zu dieser Zeit Heden nicht nur selbständig handelnder
Herzog, also damit auch volljährig war, sondern auch bereits vermählt
war und Nachkommen hatte. Man muß annehmen, daß Heden
damals mindestens 20 Jahre alt war. Im Hinblick auf seine Aktivitäten
in Thüringen ist dieses jugendliche Alter aber recht unwahrscheinlich.
Seine Geburt müßte ohnehin spätestens
in den Zeitraum um Kilians Tod (um 689) fallen, zumal die Herzogin Geilana
der Passio zufolge dann wahnsinnig wurde. Wie lange Herzog Gozbert
nach 689 noch regierte, entzieht sich freilich unserer Kenntnis. Aber auch
bezüglich
Gozbert wird man sagen müssen, daß er
um 689 sicherlich bereitzs 20 Jahre alt war (wenn nicht wesentlich älter).
Sollte er gleich nach seiner Volljährigkeit den Dukat erhalten haben,
wäre deis spätestens um 685 gewesen.
Die Angabe, daß dux Gozbert die Gemahlin
seines ungenannten verstorbenen Bruders geheiratet habe, läßt
darauf schließen, daß auch dieser Bruder für eine gewisse
Zeit das mainfränkische Herzogsamt innehatte. Für diesen Sachverhalt
haben wir eine Reihe von Parallelbeispielen aus anderen Regionen. Es dürfte
keine Frage sein, daß die Ehe mit Geilana eine wichtige Garantie
für
Gozberts Herrschaft war.
Wenn man die dürftigen chronologischen Quellenangaben
chronologisch umzusetzen versucht, müßte wohl der Anfang der
"hedenischen"
Herzogsherrschaft etwa in die Zeit König
Dagoberts zu datieren sein. Daß diese duces nur kurze
Zeit regierten, ist unwahrscheinlich, denn es fält auf, daß
sie bereits die Vererbung ihres Herzogsamtes in ihrer Familie durchsetzen
konnten - genau wie die AGILOLFINGER
in Bayern.
Hruodi, der älteste aus der Passio Kiliani
bekannten HEDENE
in
Mainfranken, war sicherlich auch dux, das heißt fränkischer
Amtsträger, in Mainfranken. Man war bisher gewohnt, diesen Hruodi
mit dem thüringischen dux Radulf zu identifizieren, von dem
Fredegar zu den Jahren 635 und 641 eingehend berichtet. Auf diese Gleichsetzung
hat Alfred Friese [A. Friese, Studien zur Herrschaftsgeschichte des fränkischen
Adels (Bochumer Histor. Schrr. 18, 1979) Seite 20ff, 38f. Völlig den
Thesen Frieses hat sich nur F.-J. Schmale im Handbuch der bayer. Geschichte
III/1, hg. von M. Spindler (1971) Seite 12ff., angeschlossen. Große
Vorbehalte hat R. Butzen, Die Merowinger östlich des mittleren Rheins
(Mainfränk. Studien 38, 1987) Seite 145ff., er hält aber an der
Identität von Herzog Radulf = Hruodi fest (Seite 148ff, 160).
Nicht ganz von den Thesen Frieses frei: D. Rosenstock, Zur Genealogie des
mainländisch-thüringischen Herzogshauses der Heden (1250 Jahre
Bistum Würzburg, hg. v. J. Lenssen und L. Wamser, 1992) Seite 31-34,
siehe auch seine Rekonstruktion der Stammtafel der Hedenen im Anhang 3.]
wiederum umfamgreiches genealogisches Gebäude aufgebaut, das in der
Forschung freilich recht umstritten ist.
Die Gleichsetzung Ratold/Radulf = Hruodi läßt
sich aber allein schon sprachlich gar nicht vertreten. Das heißt
politisch: Thüringen und Mainfranken waren zur Zeit König
Dagoberts I. zwei verschiedene Dukate. Dies mag befremden, zumal
thüringischer Einfluß im mainfränkischen Raum östlich
und nördlich von Würzburg archäologisch und namenkundlich
durchaus greifbar ist. Es bieten sich zwei Möglichkeiten: Entweder
installierte König Dagobert im
Durchgangsland Mainfranken unweit der
terra Sclavorum einen Amtsdukat
schon in der Zeit der ersten Konflikte mit Samo,
oder aber es gelang dem König einige Jahre später, dem widerspenstigen
thüringischen
dux Ratold Mainfranken (oder wenigstens Teile
davon) zu entreißen und hier an einem zentralen Verkehrsort, dem
castellum Würzburg, den Hauptsitz eines neuen Dukats zu errichten.
Dieser dux kann niemand anderer gewesen sein als Hruodi.
Woher kam dieser Hruodi und welche Funktion hatte
er bislang? Entscheidendes Verdrängen thüringischer Machtpositionen
aus dem Main-Raum kann man wohl nur dem Franken-König zuschreiben.
Die Main-Linie dürfte für ihn deshalb besonders wichtig
gewesen sein, weil er gegen Samo und
dessen slawisches Reich energisch operieren wollte. Es fällt nun auf,
daß laut Fredegar die Thüringer im Norden gegen Samo
operierten, wobei der dux Ratold durchaus selbständige Politik
trieb und sich in der Sicht der Franken als König aufspielen wollte.
Als Unterstützer der Franken im Samo-Krieg
werden schon vorher nur noch - jedenfalls laut Fredegar - Langobarden und
Alemannen genannt. Auffälligerweise ist von den Bayern nicht die Rede.
Sollten sie sich widerspenstig gezeigt haben, konnte der exercitus Alamannorum
auch nicht durch Bayern ziehen. Da das Machtzentrum Samos
laut herrschender Lehrmeinung im nordtschechischen Raum lag, wird sich
das Heer auch durch heute fränkische Gebiete begeben haben.
Die erwähnten Alemannen gehörten dem exercitus
bzw.
regnum
universum Austrasiorum an. Es fragt sich, was hier unter Alamanni zu
verstehen ist. D. Geuenich und H. Keller, die eingehend das Alemannenproblem
von der Antike bis zum KAROLINGER-Reich
dargestellt haben, verweisen beide darauf, daß vielfach unter Alamanni
recht unterschiedliche Bevölkerungsgruppen und auch unterschiedliche
Räume zu verstehen sind. Von einem alemannischen "Gesamtreich" ist
man auch im 7. Jahrhundert weit entfernt. Im ostrheinischen Gebiet kennt
Fredegar zudem südlich der Thüringer nur Alemanen und Baiern.
Da auch der Name des alamannischen dux Crodebert völlig
aus der übrigen alamannischen Herzogsreihe herausfällt, ist es
recht unwahrscheinlich, daß die genannten
Alamanni dem südlichen
alamannischen Raum (etwa dem heute schwäbischen und alemannischen
Gebiet) zuzurechnen sind. Der Namen Crodebertus könnte aber
durchaus die Vollform des in der Passio S. Kiliani genannten Hruodi
sein.
Dazu würde passen, daß der Enkel Hruodis ( = Chrodoberts)
den Namen Gozbert trug. Letzte Sicherheit wird man freilich nicht
erreichen können.
Man wird den Sachverhalt wohl so deuten können,
daß die Durchgangslandschaft des mittelren Mainlandes wohl bis zum
Konflikt mit
Samo und seinen Wenden,
spätestens bis zur Verselbständigung Radulfs, zum thüringischen
Amtsbereich gehört hatte, dann aber durch Dagobert,
der auch eine gezielte süddeutsche Politik betrieb, dem widerspenstigen
thüringischen dux entrissen wurde. Dagobert
hat aller Wahrscheinlichkeit nach hier einen neuen Amtsherzog eingesetzt
und ihm den zentralen Verkehrsort, das unweit thüringischer Siedlungen
gelegene castellum Würzburg, als Hauptsitz übergeben.
Hruodi
hatte aller Wahrscheinlichkeit nach schon 631/32 als dux Alamannorum
seinem
König Dagobert den Anmarschweg
gegen das gefährliche Reich des Samo
freigemacht.
Sieht man ab vom Wirken und der Ermordung des 'Frankenapostels'
Kilian in Würzburg um 689, erfahren wir nichts über die politische
Tätigkeit der Würzburger Herzöge vor dem beginnenden 8.
Jahrhundert. Es kann auch kaum etwas über verwandtschaftliche Beziehungen
dieser Herzöge ausgemacht werden. Lediglich über den letzten
Vertreter der Würzburger Herzogsreihe sind wir relativ gut unterrichtet.
Der letzte Herzog, Heden II., Sohn Gozberts und offenbar
auch Geilanas, trieb - soweit die Quellen zeigen - intensiver Politik
in Thüringen. Er muß auch das thüringische Herzogtum übernommen
haben; ob dies mit Hilfe des Erbrechts geschah, läßt sich bestenfalls
durch Indizien vermuten. Heden II. war mit Theodrada vermählt,
von der er einen Sohn namens Thuring hatte. Heden hatte ferner
eine Tochter namens Immina, die in der jüngeren Vita Burchardi
des 12. Jahrhunderts bezeugt ist. In dem Bericht, der aller Wahrscheinlichkeit
nach auf eine verlorene Urkunde zurückgeht, wird gesagt, daß
Heden für seine Tochter Immina ein Kloster auf dem Würzburger
Marienberg gestiftet habe, die bis zur Gründung des Bistums Würzburg
über 40 Jahre lang dieses Nonnenkloster geleitet habe.
Aus diesen Familienangaben und aus der Tatsache, daß
Heden
dem angelsächsischen Missionsbischof Willibrord und geistlichen Stifter
des Klosters Echternach 704 und 716/17 größere Besitzungen in
O-Franken und Thüringen übertrug, die Urkunde aber nur aus der
Echternacher Überlieferung bezeugt sind, hat man weitgehende Verwandtschaftsbeziehungen
und Verbindungen der HEDEN-Familie
rekonstruieren zu können geglaubt. Beziehungen zwischen Heden II.,
den frühen KAROLINGERN und Irmina
von Oeren, der Stifterin Echternachs, lassen sich aber nicht erhärten,
wie Matthias Werner eingehend aufgezeigt hat. Eine Verwandtschaft der Heden-Gemahlin
Theodrada
mit Irmina von Oeren und dem Trierer Adelskreis ist dagegen nicht auszuschließen.
Große Schwierigkeiten bereitet eine Verwandtschaftsangabe
in der Vita Bilhildis, die wie die jüngere Burchardsvita dem frühen
12. Jahrhundert entstammt. Ihren Angaben zufolge soll die hl. Bilhildis
die Gattin des dux militum gentilis ...vocabulo Hetan gewesen
sein. Nach einer späten Überlieferung hat um 720 Bilihild
das Hagen- oder Altenmünster zu Mainz gegründet; an der
Gründung war offenbar die Sippe Bilihilds, die der sogenannten
HAGANONEN, beteiligt. Bischof Rigibert von Mainz (um 700) wird als ihr
avunculus bezeichnet.
Die phantasievoll ausgeschmückte Vita Bilihildis
datiert die heilige Klostergründerin in das 7. Jahrhundert. Man ist
geneigt, die Hinweise der Vita beiseite zu schieben, doch hatte das Kloster
tatsächlich in unmittelbarer Nähe von Würzburg Besitz. Wer
nun der Gemahl
Bilihilds gewesen sein soll, Heden I., der
mit der Datierung der Bilhildis-Stiftung Altenmünster um 720
unvereinbar ist, oder Heden II., der mit
Theodrada vermählt
war, entzieht sich unserer Kenntnis. E. Ewig ist geneigt, der Nachricht
von den Beziehungen der hl. Bilhildis einen historischen Kern zugrundezulegen,
und vermutet, "daß Bilihild in einer nicht mehr ganz duerchschaubaren
Weise mit dem Würzburger Herzogshaus oder dem mainländisch-thüringischen
Adel versippt war.
Vermutbar, aber nicht mehr beweisbar ist, daß die
urkundlich genannte Gattin Hedens II. Theodrada 'Thüringerin',
wenn nicht gar thüringische Herzogs-Tochter war. Die Benennung ihres
Sohnes Thuring legt dies immerhin nahe. Das würde bedeuten,
daß Heden den thüringischen Dukat über seine Gemahlin
erhalten hat.
Ein Problem bildet in diesem Zusammenhang auch ein Herzog
Theotbald, den man bislang nicht einordnen kann. Man hat freilich zurecht
vermutet, es handle sich nicht um einen mainfränkischen Herzog, sondern
um einen Amtsträger, der das Gebiet westlich von Aschaffenburg und
Teile Hessens kontrollierte. Die Nilkheimer Inschrift könnte dies
nahelegen. Aber
Theotbald
wird in der ersten Vita des hl. Bonifatius
gemeinsam mit Heden, ja vor Heden, als Inhaber einer tyrannischen
Herrschaft in Thüringen genannt. Dies legt fast eine Samtherrschaft
oder Herrschaftsteilung mit
Heden II. und doch wohl enge verwandtschaftliche
Beziehungen nahe.
Theotbald könnte der Bruder Theodradas gewesen
sein.
Die Mitteilung Willibalds, des Verfassers der ältesten
Bonifatiusvita, die Großen Thüringens hätten sich der blutigen
Zwingherrschaft der 'Tyrannen' Theotbald und Heden entledigt,
ist in diesem Zusammenhang durchaus glaubhaft. Ob diese 'Befreiungsbewegung'
freilich eine rein thüringische Angelegenheit war, bleibt zweifelhaft,
zumal die Passio des hl. Kilian behauptet, den Herzog
Hetan
vertrieb das Volk der Ostfranken aus dem Reiche. Inwieweit austrische
Kräfte hinter dieser Aktion standen, die mit der Beseitigung des mainfränkischen
wie des thüringischen Herzogtums endete, läßt sich nicht
mehr ermitteln.
Abschließend darf noch einmal betont werden, daß
es keine sicheren Angaben über die Herkunft des "ersten Würzburger
Herzogs"
Hruodi gibt, daß sich aber aus sprachlichen Gründen wie
auch aus der gesamten politischen Situation kaum eine andere Erklärung
anbietet als jene, daß er mit dem gegen Samo
und die Slawen kämpfenden Alemannendux Crodobert identisch
ist [Die vermutete Identität des mainfränkischen
'dux' Hruodi
mit dem Alemannendux könnte also politische Zusammenhänge klären.
Eine weitere genealogische Einbindung dieses Alemannendux ist allerdings
kaum möglich. Auf jeden Fall paßt er keienswegs in die alemannische
Herzogsreihe. Auch H. Ebling, Prospographie der Amtsträger des Merowingerreiches
(Beihefte der Francia 2, 1974) Seite 112 nr. CXXII,7, betont, daß
über die Herkunft dieses dux Chrodebertus gesicherte
Aussagen nicht möglich seien, zumal dieser zweigliedrige germanische
Personenname im 7. Jahrhundert ungewöhnlich häufig überliefert
sei. Es bleibt aber doch zu bemerken, daß zwar eine Reihe von Amtsträgern
dieses Namens bekannt ist, aber alle zeitlich erst nach der Nennung dieses
Alemannendux, der mit hoher Wahrscheinlichkeit ein von König
Dagobert eingesetzter Amtsträger war. Die übrigen
von Ebling untersuchten Amtsträger dieses Namens sind Chrodebertus,
663 als Maiordomus sacri palatii bezeugt, 675 ein comes Rodebertus
in Oberelsaß, der
comes palatii Theuderichs
III. Chrodebertus 675-679, Chrodberctus, Referendar
Chlodwigs
III., 693 und im 8. Jahrhundert
Rodbertus, Advocatus
des Klosters St-Wandrille 723, und der gleichnamige
dux im austrasischen
Hasbanien um 732 (Ebling Seite 113ff.). Ob der vir illuster Chedenoald,
der 664 in Laon begegnet, wo er Gönner des hl. Amandus ist (Ebling
Seite 106f.), zur Verwandtschaft der HEDENE
gehört, ist ebenfalls völlig ungewiß. An die Würzburger
Herzogsfamilie erinnern folgende Ortsnamen: Hettstadt und Himmelstadt (Immina)
am Maindreieck, Hettingen und Hettingbeuern an der Grenzzone zwischen Bauland
und Odenwald. In der Nähe, in Dallau, schenkt 793 ein Graf Ruodi,
der also den Namen des 'ersten HEDENEN'
trägt, Besitz an das Kloster Lorsch (K. Glöckner, Codex Laureshamensis
III, 1936, nr. 2811). Die Familie oder besser die Sippe der HEDENE
mußte also gar nich völlig verschwunden oder ausgerotet
worden sein. Mit Sicherheit spielte sie aber politisch keine Rolle mehr.].
Eine Identifizierung Hruodis mit Herzog Ratold von Thüringen
ist sicher unzulässig.