Ältester Sohn des Herzogs
Ludwig II. der Gute von Bourbon und der Anna von Auvergne,
Tochter von Dauphin Beraud II.
Lexikon des Mittelalters: Band V Spalte 331
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Johann I., Herzog von Bourbon 1410-1434, zunächst
Graf von Clermont-en-Beauvaisis
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* im März 1381, + 5. Januar 1434
oo 21. Juni 1400 Marie, Tochter Herzogs Jean de Berry
Johann I. leistete
seinen ersten Waffendienst in Limousin und Guyenne. Ein tapferer, doch
manchmal unbedachter Ritter, stand er zunächst auf seiten des Herzogs
Johann Ohnefurcht von Burgund, um nach der Ermordung Ludwigs
von Orleans zur Stütze der Orleans-Partei zu werden. Nach
Übernahme der Herzogswürde (August 1410) war er am Vertrag mit
König
Heinrich IV. (16. Mai 1412) beteiligt. Doch am 18. August 1412
schloß er - im Zuge einer einstweiligen Versöhnung zwischen
den beiden Bürgerkriegsparteien - mit Herzog
Jean de Bourgogne eine Heiratsallianz (Ehe seines Sohnes Karl
mit Agnes von Burgund). Im Sommer 1413
zog er mit den anderen Fürsten der Armagnac-Partei in Paris ein. Am
25. Oktober 1415 bei Agincourt (Azincourt) in englische Kriegsgefangenschaft
geraten, in der er trotz aller Bemühungen um eine Freilassung zeitlebens
verblieb.
24.6.1400
oo 3. Marie von Berry, Tochter des Herzogs Johann
I.
1367- Juni 1434 Cousine
Lyon
Kinder:
Ludwig I. Graf von Montpensier
1406- 5.1486
Karl I.
1401-4.12.1456
Ludwig Graf von Forez
um 1403- 1412
Paris
Illegitim
Johann Bischof von Puy (1443-1485)
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Alexander Feldherr
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1440
Guido Gouverneur von Rouanois
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1442
Margarete
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oo Rodrigo de Villaandrado Graf de Ribadeo
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Literatur:
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Favier, Jean: Frankreich im Zeitalter der Landesherrschaft
1000-1515. Deutsche Verlagsanstalt Stuttgart 1989 Seite 397,408,420,435,440
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