Radulf                                                      Herzog der sorbischen Mark
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    -26.7.
 

Nach Alfred Friese eventuell Sohn des Grafen Heimarih/Heinrich (+ 836) im Saalgau
 

Radulf folgte 873 Thankulf in dessen Stelle nach. Von ihm erfahren wir nur, dass er 874 zusammen mit dem Mainzer Erzbischof Liutbert gegen die abgefallenen Sorben und Siusler zog.

Friese Alfred: Seite 104
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"Studien zur Herrschaftsgeschichte des fränkischen Adels"

Thakulfs Nachfolger Ratolf (dux), 874, schon zur Zeit der sehr selbständigen Regierung Ludwigs des Jüngeren in Ostfranken eingesetzt, als der POPPONEHeinrich princeps militae war und maßgebenden Einfluss auf dessen Politik hatte, weist mit seinem Namen in die Verwandtschaft der Hadaburg . Er ist vielleicht ein Sohn des 836 verstorbenen POPPONEN Heimarih/Heinrich.
Vielleicht hat Ratolf seinem ehrgeizigen Verwandten (Vetter?) Poppo II.  Platz gemacht und ist in jenem Kleriker wiederzuerkennen, der seit 876 in Fuldaer Urkunden erscheint (Donke: Codex 617 ff.). Poppo II. ist in Fuldaer Belangen 889 und 891 zusammen mit einem comes Deotpold ( = Theotbald) tätig (D Arn 588; Annalista Saxo S. 588), der den Namen des Ahnen der Hadaburg, des dux Theotbald, wiederholt. - Unsicher ist, ob dieser möglichen popponischen Nebenlinie Heimarih/Ratolf/Theotbald auch der missus Ludwigs des Deutschen Buobo/Poppo (864: D LdD 113) und ein vielleicht mit ihm identischer Puopo (847: D LdD 46), der zu den Zeugen der Schenkung des Königs an den Slawenfürsten Priwina zählt, angehört; Vgl. Dronke: Codex 512 mit der Erwähnung eines comes Ratolf zum Jahre 838 im Grabfeld.
 
 
 
 
 
 
 


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