Sohn des Grafen
Poppo II. im Volkfeld
Schölkopf Ruth:
**************
"Die sächsischen Grafen 919-1024"
In diesem Grenzgebiet zwischen Thüringen und Franken
amtierte zu Anfang des 10. Jahrhunderts ein Graf
Poppo aus dem Haus BABENBERG,
der nach 922 im Grabfeld bezeugt war. Dieser Graf
Poppo verwandte sich nachweisbar
zweimal für das Bistum Würzburg, dem er unter anderem den Zehnten
über ostfränkische Gaue verschaffte, so dass diese Gebiete als
seine Einflusssphäre in Betracht kommen. Eine zweite Urkunde für
Würzburg nannte ihn bei seiner Intervention
Poppo
venerandus comes. Das fränkische
Geschlecht der POPPONEN-BABENBERGER,
das mit den LIUDOLFINGERN verwandt
war, spielte ebenso wie die thüringischen WEIMARANERN eine vermittelnde
Rolle zwischen den unterworfenen Thüringern und dem sächsischen
Herrscherhaus.