Ida die Jüngere
-------------------
    -
 

Tochter des Dux Ekbert und der Ida
 

Jakobi Franz-Josef: Seite 59
****************
"Zur Frage der Nachkommen der heiligen Ida und der Neuorientierung des sächsischen Adels in der Karolingerzeit"

Eckhardt kam daraufhin zu dem Schluß, bei dem Verstorbenen müsse es sich um den Sachsenherzog Liudolf (+ 866) handeln, der als Enkel Idas und Ekberts über deren Tochter, die mehrfach erwähnte Schwester Warins und des älteren Cobbo, sowie als Bruder des jüngeren Cobbo und der Äbtissin Haduwy anzusehen sei. Eckhardt hatte auch eine Antwort auf die nunmehr um so dringlicher sich stellende Frage nach der Mutter der drei Geschwister bereit: es handele sich um eine wiederum in den Corveyer Traditionsnotizen genannte Angehörige des sächsischen Adels, die wir in der Tat schon aufgrund ihres Namen in unsere Überlegungen  mit einbeziehen müssen: Ida, zweite Gemahlin eines Grafen Asic, die etwa in der Mitte des 9. Jahrhunderts Güter in Immingshaus und Helmscheid an Corvey schenkte. Sie wäre demnach eine zweite Tochter Ekberts und Idas neben der - allerdings höchst unsicher bezeugten - Äbtissin (Addila?) von Herford.
An den zu Beginn der 40-er Jahre verstorbenen Liudolf, Enkel Ekberts und Idas wahrscheinlich über deren Tochter Ida, muß man demnach bei der Erzählung Uffings über den Versuch eines Grafen Liudolf, seinen Sohn in Herzfeld zu bestatten, wohl am ehesten denken.
 
 
 
 

  oo 2. Asig I.
 
 
 
 
 

Kinder:

  Cobbo der Jüngere
  818?-11.4. nach 889

  Haduwy Äbtissin von Hetford (858-887)
  811?-   887

  oo Amalung (II)
              -

  Liudolf
  816?- um 840
 
 
 
 
 
 
 
 
 


Copyright 2002 Karl-Heinz Schreiber - http://www.genealogie-mittelalter.de