3. Sohn des Grafen
Elli II. im Leinegau
Für viele Forscher ist Hermann
III. von Reinhausen mit Hermann I. von Winzenburg identisch.
Herman III. ist
bei der Stiftung des Klosters Lippoldsberg neben Fürsten und Herren
bezeugt. Im Jahre 1103 war er bei der Schenkung seiner Nichten Eilika
und Adelheid an die Hildesheimer Kirche als deren Vormund in einer Urkunde
seines Bruders, Bischof
Udo, bezeugt. Im Jahre 1106 reiste er mit Erzbischof Bruno von
Trier als Gesandter König HEINRICHS V. zum
Konzil nach Guastalla. Als Nachfolger seines Bruders Heinrich
I. im Gaugrafenamte des Leinegaus finden wir Hermann
III. im Jahre 1111 und 1112 im Schloß zu Grone (Burcgrona),
wo er als Vorsitzender im Gericht den Ankauf einer Hufe in Göttingen
durch das Kloster Helmarshausen unter Königsbann bestätigte.
Er nahm 1112 auf kaiserlicher Seite am Zug gegen Lothar
von Sachsen und Rudolf I. von Stade teil und verwandelte etwa
zur gleichen Zeit das von ihm und seinen Geschwistern errichtete Kanonikatstift
in ein Benediktinerkloster. Anschließend ging er aus unbekannten
Ursachen nach Bayern und starb dort als letzter Graf von Reinhausen.
oo N.N.
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Kinder:
Heinrich II.
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Er starb in jungen Jahren.
Hermann IV.
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Er wurde ermordet.