Sohn des Herzogs Tassilo
I. von Bayern
Bosl’s Bayerische Biographie: Seite 239
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Garibald II., bayer. Herzog
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† um 630
Vater:
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Herzog Tassilo I. ( †
um 610)
oo um 611 Appa oder Gaila, langobardische Prinzessin
Regierungsbeginn in Bayern um 610.
Unter seiner Herrschaft intensivierten die fränkischen
Missionare in Bayern ihre Evangelisationstätigkeit.
Paulus Diaconus berichtet, dass Awaren
die in Cividale einfielen, eine der dortigen Herzogs-Töchter an den
bayerischen Herzog „verkauften“.
Literatur:
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ADB 8; R. Reiser, Agilolf od. d. Bayern, 1977; K. Bosl,
Bayerische Geschichte, 1971, 1979.
Spindler Max: Seite 108,112
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"Handbuch der bayerischen Geschichte. Erster Band Das
alte Bayern. Das Stammesherzogtum bis zum Ausgang des 12. Jahrhunderts."
Über das Schicksal Garibalds
erfahren wir nichts, daß jedoch der neu eingesetzte Tassilo
mit Garibald verwandt gewesen sein muß, vielleicht sogar sein
Sohn gewesen ist, kann man daraus entnehmen, daß auch Tassilos
eigener Sohn wieder Garibald hieß [2 Paulus
Diac. IV 39, Seite 133.]; eine solche Berücksichtigung der Verwandtschaft
ließe auch das Eingreifen der Franken
in einem anderen Licht erscheinen.
Um 610 wurde dann Garibald II., der Sohn
Tassilos,
bei Aguntum von den Slawen besiegt und das Grenzland der Bayern geplündert;
kurz darauf aber konnten die Bayern ihre Gegner besiegen und ihnen die
Beute wieder abnehmen.
oo Appa oder Gaila
†
Kinder:
Agilolf
†
Theodo I.
† 680
Literatur:
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Jarnut Jörg: Agilolfingerstudien. Anton Hiersemann
Stuttgart 1986 Seite 117 - Paulus Diakonus und die Geschichtsschreiber
der Langobarden: Geschichte der Langobarden. Phaidon Verlag Kettwig 1992
Buch IV Kapitel 39 - Spindler Max: Handbuch der bayerischen Geschichte.
Erster Band Das alte Bayern. Das Stammesherzogtum bis zum Ausgang des 12.
Jahrhunderts. C. H. Beck'sche Verlagsbuchhandlung München Seite 108,112
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