Sohn des Benedetto
I. Zaccaria (†
1307)
Lexikon des Mittelalters: Band IX Spalte 432
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Zaccaria
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Nach dem Tode Benedettos (1307) und Manueles
(1309) stiegen Benedettos Sohn Paleologo und dessen
Söhne
Benedetto
II. und Martino auf, die Eheverbindungen mit den
Fürstenfamilien
von Morea und den Herzögen von Athen eingingen, Mitglieder des
ägäischen
Adels wurden und sich zunehmend von Genua, der Ursprungsstadt der ZACCARIA
entfernten.
Griechische Insel in der Ägäis, nahe der West-Küste Kleinasiens
Die Abtretung an Benedetto Zaccaria, welche
auf
privater Basis erfolgte und zeitlich befristet war, wurde 1314
zugunsten
seines Sohnes Paleologos von
der byzantinischen Regierung erneuert.
In der nachfolgenden Generation - Benedetto II. und Martino
- wurde die Insel Zentrum eines lateinischen Fürstentums;
die
ZACCARIA suchten die byzantinische Oberhoheit abzustreifen,
indem
sie ihre Herrschaft zu einer Bastion des katholischen Christentums
gegen
die Türken machten und sich dabei der Hilfe des Papsttums, der
Johanniter
von Rhodos und der Republik Venedig versicherten. Doch lieferte ein
Zwist
der beiden Brüder ZACCARIA dem byzantinischen
Kaiser Andronikos III. den Vorwand, die Insel im Zuge
einer
militärischen Aktion wieder dem Byzantinischen Reich einzugliedern
(1329).