Sohn des Herrn Philipp von Montfort-Toron aus seiner
2. Ehe mit der Maria von Armenien,
Tochter von Fürst Raimund Ruben
Thiele, Andreas: Tafel 171
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"Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen
Geschichte Band IV Die Britische Peerage"
HONFROY I.
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+ 1284
Humfried war Herr von Tyrus, das an Ägypten verlorenging.
vor 1269
oo Eschiva d'Ibelin, Tochter und Erbin des Johann
III. von Beirut und der Alice de la Roche-Athen
+ 1312
Ihre 2. Ehe mit Guido de Lusignan, Connetable von Cypern
Die Linie starb mit dem Enkel, Connetable Honfroy II.
von Cypern, 1326 aus.
1269
Es war Hugo von Antiochia-Lusignan
bereits
vor seiner Krönung gelungen, den alten Streit zwischen
Philipp
von Montfort und der Regierung in Akkon beizulegen. Philipps
Stolz war durch den Verlust von Toron gedemütigt worden; er
war nicht mehr so eifrig darauf aus, auf eigene Faust vorzugehen. Als Hugo
vorschlug, seine eigene Schwester Margarethe von Antiochia-Lusignan,
das liebreizendste junge Mädchen seiner Generation, solle Philipps
älteren Sohn Johann heiraten, nahm Philipp das Angebot
mit Freuden an. Dies ermöglichte es Hugo,
sich nach Tyros zu begeben, um in der dortigen Kathedrale gekrönt
zu werden. Bald darauf heiratete Philipps jüngerer Sohn
Humfried die jüngere Tochter Johanns II. von Beirut, Eschiva
von Ibelin. Die Aussöhnung zwischen den MONTFORTS und den
IBELINS ließ sich leichter erreichen, da die ältere Generation
der IBELINS ausgestorben war.
Isabella von Ibelin heiratete
noch zweimal, ehe sie um das Jahr 1282 starb; dann ging Beirut auf
ihre jüngere Schwester Eschiva über, die Gattin Humfrieds
von Montfort, der ein treuer Freund des Königs war.
Isabella, die Herrin
von Beirut, war kürzlich gestorben, und ihre Stadt war auf ihre
Schwester Eschiva, die Gattin Humfrieds von Montfort, übergegangen,
der des Herrn von Tyros jüngerer Bruder war. Im Wissen, daß
er sich auf die MONTFORTS verlassen konnte, stach Hugo
Ende Juli 1283 mit zweien seiner Söhne in See.
Noch ernster für den König war der Tod seines
Freundes und Schwagers Johann von Montfort. Johann hinterließ
keine Kinder; folglich gestattete der König, daß Tyros
auf seinen Bruder und Erben Humfried, den Herrn von Beirut,
überging; aber er fügte eine Bestimmung ein, daß er, falls
er es wünschte, die Stadt zum Preis von 150 Byzantii für die
Krone zurückkaufen könne. Humfried selbst starb jedoch
im folgenden Februar. Nach gebührlicher Wartezeit wurde seine Witwe
mit Hugos jüngstem Sohn Guido
verheiratet,
dem sie Beirut mit in die Ehe brachte. Tyros verblieb fürs
erste unter der Herrschaft von Johanns Witwe
Margarethe.
1268
oo 1. Eschiva von Ibelin, Erbtochter des Herrn
Johann II. von Beirut
um 1250/53- 1312
und der Alice de la Roche-Athen
Erbin von Beirut
Kinder:
Ruben
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Literatur:
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Runciman, Steven: Geschichte der Kreuzzüge,
Sonderausgabe in 1 Band Verlag H.C. Beck München 1978, Seite 1108,1122,1173
- Thiele, Andreas: Erzählende genealogische Stammtafeln zur
europäischen Geschichte Band IV Die Britische Peerage, ein Auszug,
R.G. Fischer Verlag 1996 Tafel 171 -