Sohn des Fulcone Zaccaria und der
Giulietta
Lexikon des Mittelalters: Band IX Spalte 432
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Zaccaria
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Bereits vor 1248 hatten Fulcone und seine
Frau
Giulietta
neun Kinder: fünf Töchter
und die Söhne
Benedetto,
Manuele,
Nicolo und Vinciguerra, die sowohl durch die
Eheverbindungen
der weiblichen Mitglieder mit den
Familien FIESCHI, SPINOLA,
DORIA als
auch durch die Unternehmungen der männlichen zum Aufstieg der
Familie
beitrugen. Um 1267 traten Benedetto und Manuele in den
Dienst
Kaiser
Michaels VIII. Palaiologos und
erhielten von ihm Phokaia und sein Territorium mit den reichen
Alaunminen
zu Lehen, die die beiden Brüder mittels wechselseitiger
Vollmachten
und Heranziehung dritter Personen betrieben. Dank dieser dynamischen
Unternehmungen
und der Übertragung von Chios (1304) an Benedetto
Zaccaria
häuften die ZACCARIA ein riesiges Vermögen an, das
sie
zum Teil in Galeeren, die das Alaun in den Okzident transporierten, und
in die Errichtung einer großen Färberei in Genau am Bisagno
investierten.
Hafenstadt an der Ost-Seite des Eingangs zum Golf von Smyrna (Izmir)
1082 zählte Phokaia zu den Häfen, in denen
Alexios
I. den Venezianern Handelsprivilegien gewährte. Ca.
1088-1029
war Phokaia einer der maritimen Stützpunkte des türkischen
Emirs
Zachas (Caka). Wirtschaftliche Bedeutung erlangte die Stadt, als Kaiser
Michael VIII. 1264 oder 1267, jedenfalls vor 1275) Phokaia
gegen
Tribut den Brüdern Benedetto
und Manuele Zaccaria zur
Ausbeutung der dortigen Alaun-Vorkommen überließ, die zur
Absicherung
ihres Besitzes noch im 13. Jh. 10 km nördlich die ebenfalls
befestigte
Stadt Focia Nova gründeten.