Mabilla Hauteville                          Gräfin von Grandmesnil
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um 1065 nach 1132
 

Tochter des Herzogs Robert Guiscard von Apulien aus dem Hause HAUTEVILLE aus seiner 2. Ehe mit der Sigelgaita von Salerno, Tochter von Fürst Waimar IV.; Schwester des Fürsten Roger I. Borsa von Apulien
 

Thiele, Andreas: Tafel 416
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"Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band II, Teilband 2 Europäische Kaiser-, Königs- und Fürstenhäuser II Nord-, Ost- und Südeuropa"

MABILIA
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  oo WILHELM DE GRANDSMESNIL UND HERR DI CROTONE
               


Bünemann, Richard: Seite 215,253,256
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"Robert Guiskard 1015-1085. Ein Normanne erobert Süditalien."

MABILIA
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    nach 1132

Heiratet 1082-1084 Wilhelm von Grandmesnil, der mit Schwerpunkt Rossano in Kalabrien als Mitgift Mabilias großen Besitz erhielt. Mabilia lebte noch im Jahre 1132.

Es sieht so aus, als ob Pappacarbone die meisten Objekte erst nach Roberts Tod erhielt. So hat die Tochter des Herzogs, Mabilia, als Witwe Wilhelms von Grandmesnil dem Abt das Basilianerkloster San Pietro di Brahalla (Altomonte) südwestlich Castrovillari offenbar im September 1117 geschenkt.

5) Mabilia wurde von ihrem Vater nach dem ersten Balkanfeldzug mit Wilhelm von Grandmesnil
    verheiratet, der an beiden Balkanfeldzügen des Guiskard teilgenommen hat. In Kalabrien erhielt
    er von seinem Schwiegervater im Raum von Rossano große Besitzungen. Nach Roberts Tod
    revoltierte der Grandmesnil gegen Roger Borsa, wurde enteignet und floh mit seiner Ehefrau
    nach Konstantinopel, wo man ihn am kaiserlichen Hof aufnahm. Nach wenigen Jahren bekam er
    jedoch die meisten Besitzungen in Kalabrien zurück. Im Herbst 1096 nahm er das Kreuz und folgte
    Bohemund ins Heilige Land. Als Wilhelm im Juni 1098 mit seinem Bruder Alberich aus dem
    belagerten Antiochia floh, hat Papst Paschalis II. ihn exkommuniziert. Bald danach ist er
    gestorben. Mabilia hat noch 1132 gelebt.
 
 
 
 

1082/84
  oo Wilhelm de Grandmesnil
            
 
 
 

Kinder:

  Wilhelm
       

1114 und 1117 in Kalabrien nachweisbar.

  Robert
        

Im Frühjahr 1130 von Herzog Roger II., dem späteren König von Sizilien, zum Verlassen Italiens gezwungen.
 
 
 
 

Literatur:
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Bünemann, Richard: Robert Guiskard 1015-1085. Ein Normanne erobert Süditalien. Böhlau Verlag GmbH & Cie, Köln 1997 Seite 215,253,256 - Thiele, Andreas: Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band II, Teilband 2 Europäische Kaiser-, Königs- und Fürstenhäuser II Nord-, Ost- und Südeuropa, R.G. Fischer Verlag 1994 Tafel 416 -