Ahmed                                                Il-Chan von Persien (1282-1284)
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um 1240
10.8.1284 ermordet

Sohn des Il-Chans Hulagu, Bruder und Nachfolger des Il-Chans Abaga

Runciman, Steven: Seite 1176-1177
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"Geschichte der Kreuzzüge"

Dem Ilkhan der Mongolen zu Täbris schien es, als sei die Zeit für ernstere Maßnahmen gekommen. Abaga war am 1. April 1282 gestorben. Sein Nachfolger war sein Bruder Tekuder, der als Kind unter dem Namen Nikolaus die nestorianische Taufe erhalten hatte. Aber seine Neigungen galten den Mohammedanern. Er hatte noch kaum den Thron bestiegen, als er seinen Übertritt zum Islam bekanntgab und den Namen Ahmed und den Titel eines Sultans annahm. Um die gleiche Zeit schickte er eine Gesandtschaft nach Kairo, um einen Freundschaftsvertrag mit Qalawun abzuschließen. Seine Politik entsetzte die älteren Mongolen an seinem Hof, die unverzüglich beim Groß-Khan Khubilai Klage erhoben. Mit Khubilais Zustimmung setzte Abagas Sohn Arghun in Khorasan, wo er Statthalter war, einen Aufstand ins Werk. Er erlitt anfänglich eine Niederlage, aber Ahmed wurde schon bald von seinen Heerführern im Stich gelassen und am 10. August 1284 bei einer Palastverschwörung ermordet. Arghun bestieg unverzüglich den Thron.

Brandes Jörg-Dieter: Seite 117
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"Die Mameluken. Aufstieg und Fall einer Sklavendespotie."

In der Folge dieses Feldzugs schloß Kalaun mit dem Ilkhan einen Waffenstillstand. Abaga und sein Bruder Mangutimur starben im darauffolgenden Jahr, und der nächste Ilkhan, mit Namen Tequdar, war ein zum Islam übergetretener Mongole, der den islamischen Namen Ahmed annahm. Er gab trotz seines neuen Glaubens die den Mameluken feindlich gesinnte Politik seiner Vorgänger jedoch nicht völlig auf, und seine diplomatische Korrespondenz mit dem ägyptischen Sultan eröffnete keine echten Friedensaussichten.


 

Literatur:
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Brandes Jörg-Dieter: Die Mameluken. Aufstieg und Fall einer Sklavendespotie. Jan Thorbecke Verlag Sigmaringen 1996 Seite 117 - Runciman, Steven: Geschichte der Kreuzzüge, Sonderausgabe in 1 Band Verlag H.C. Beck München 1978 Seite 1176-1177 -