Jüngerer Sohn des Herzogs Robert Guiscards von
Apulien aus seiner 2. Ehe mit der Sigelgaita von Salerno, Tochter
von Fürst Waimar IV.
Thiele, Andreas: Tafel 416
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"Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen
Geschichte Band II, Teilband 2 Europäische Kaiser-, Königs- und
Fürstenhäuser II Nord-, Ost- und Südeuropa"
GUIDO
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+ 1107
Herzog von Amalfi/Sorrent
Guido war politisch zweitrangig.
GUIDO
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* nach 1061, + 5.7.1108
S-Italien
Kriegsteilnehmer am 2. Balkanfeldzug Guiskards.
Seit 1085 Sebastos am Hof von Alexios Komnenos
in Konstantinopel. 1107-1108 Stellvertreter Bohemunds
auf dem Albanienfeldzug.
Mindestens drei der Guiskard-Söhne sind dem
Vater gefolgt: Bohemund, um die Scharte auszuwetzen, Roger Borsa,
um sich auszuzeichnen und Guido, der später am Hof von Kaiser
Alexios zu Ehren kam. Anna behauptet,
daß Guido schon damals durch verlockende Angebote des Basileus
für Byzanz gewonnen wurde. Es sieht jedoch nicht so aus, als ob er
den Vater verraten hat.
Anna Komnena behauptet, Guiskards
Sohn Guido sei dem Herzog vor dem zweiten Balkanfeldzug von Kaiser
Alexios abspenstig gemacht worden. Nach aller Evidenz ist Guido
jedoch erst nach Roberts Tod in byzantinische Dienste eingetreten.
Als jüngerer Bruder Roger Borsas hatte er in Salerno nicht
viel zu erwarten. Zwischen Alexios
und Bohemund ist er zerrieben worden. Der unglückliche Ausgang
der normannischen Belagerung von Dyrrhachion im Jahre 1108 scheint ihm
und anderen indessen zu Unrecht angelastet worden zu sein.
Literatur:
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Bünemann, Richard: Robert Guiskard 1015-1085.
Ein Normanne erobert Süditalien. Böhlau Verlag GmbH & Cie,
Köln 1997 Seite 155,252,259 - Thiele, Andreas: Erzählende
genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band II, Teilband
2 Europäische Kaiser-, Königs- und Fürstenhäuser II
Nord-, Ost- und Südeuropa, R.G. Fischer Verlag 1994 Tafel 416 -